Henry Ford — Part 8: The Terror of the Machine

[This autobiography of Henry Ford describes the creation and building of the Ford Motor Company as well as his business philosophy. Ford was one of the world’s greatest industrialists, businessmen, entrepreneurs and visionaries. He introduced the assembly line, reduced working hours, introduced a high minimum wage, the five-day work week, etc., at the beginning of the 20th century. Ford was greatly admired by Adolf Hitler, the driving force behind National Socialism. In turn, Ford became an admirer of Hitler and equally shared his understanding of the menace the world faced with International jewry. — KATANA]

 

Henry Ford - My Life and Work - Cover Ver 2

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My Life and Work

 

Henry Ford

 

 

Part 8 

 

IN  COLLABORATION  WITH

SAMUEL  CROWTHER

 

GARDEN CITY                       NEW YORK

DOUBLEDAY,  PAGE  &  COMPANY

 

1923

 

 

CONTENTS

 

 

 

Introduction — What is the Idea? ……………….……………… 1

Chapter I. The Beginning of Business ……………..….………. 21

Chapter II. What I Learned About Business ……………….. 33

Chapter III. Starting the Real Business …………..………….. 47

Chapter IV. The Secret of Manufacturing and Serving .. 64

Chapter V. Getting into Production ……………….…….……… 77

Chapter VI. Machines and Men …………………………..………. 91

Chapter VII. The Terror of the Machine ………….………….. 103

Chapter VIII. Wages …………………………………………..………. 116

Chapter IX. Why Not Always Have Good Business? ……..131

Chapter X. How Cheaply Can Things Be Made? …….……. 141

Chapter XI. Money and Goods …………………………..……….. 156

Chapter XII. Money — Master or Servant? ………….……… 169

Chapter XIII. Why Be Poor? ……………………………..……….. 184

Chapter XIV. The Tractor and Power Farming ..…….…… 195

Chapter XV. Why Charity? …………………………………………. 206

Chapter XVI. The Railroads ………………………………………… 222

Chapter XVII. Things in General ………………………..……….. 234

Chapter XVIII. Democracy and Industry ………..………….. 253

Chapter XIX. What We May Expect …………………..……….. 267

Index ……………………………………………………………..…..……… 285

 

 

 

Chapter VII

 

The Terror of the Machine

 

 

 

 

 

 

Repetitive labour — the doing of one thing over and over again and always in the same way — is a terrifying prospect to a certain kind of mind. It is terrifying to me.

I could not possibly do the same thing day in and day out, but to other minds, perhaps I might say to the majority of minds, repetitive operations hold no terrors.

In fact, to some types of mind thought is absolutely appalling.

To them the ideal job is one where the creative instinct need not be expressed. The jobs where it is necessary to put in mind as well as muscle have very few takers — we always need men who like a job because it is difficult. The average worker, I am sorry to say, wants a job in which he does not have to put forth much physical exertion — above all, he wants a job in which he does not have to think. Those who have what might be called the creative type of mind and who thoroughly abhor monotony are apt to imagine that all other minds are similarly restless and therefore to extend quite unwanted sympathy to the labouring man who day in and day out performs almost exactly the same operation.

When you come right down to it, most jobs are repetitive.

A business man has a routine that he follows with great exactness; the work of a bank president is nearly all routine; the work of under officers and clerks in a bank is purely routine. Indeed, for most purposes and most people, it is necessary to establish something in the way of a routine and to make most motions purely repetitive — otherwise the individual will not get enough done to be able to live off his own exertions.

[Page 104]

One cannot become skilled by mere wishing.

There is no reason why any one with a creative mind should be at a monotonous job, for everywhere the need for creative men is pressing. There will never be a dearth of places for skilled people, but we have to recognize that the will to be skilled is not general. And even if the will be present, then the courage to go through with the training is absent. One cannot become skilled by mere wishing.

We want artists in industrial relationship. We want masters in industrial method — both from the standpoint of the producer and the product.

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Henry Ford — Teil 7: Maschinen und Menschen

[Die Autobiographie von Henry Ford die Gründung und Bau der Ford Motor Company sowie seine Unternehmensphilosophie beschreiben. Ford war einer der weltweit größten Industriellen, Geschäftsleute, Unternehmer und Visionäre. Er führte das Fließband, Kurzarbeit, führte eine hohe Mindestlöhne, die Fünf-Tage-Woche, usw., zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ford war stark von Adolf Hitler, die treibende Kraft hinter dem Nationalsozialismus zu bewundern. Im Gegenzug wurde Ford ein Bewunderer von Hitler und sein Verständnis für die Bedrohung der Welt mit dem internationalen Judentum konfrontiert zu gleichen Teilen getragen. — KATANA]

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Cover

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Mein Leben und Werk

 

Henry Ford

 

 

Teil 7 

 

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Portrait

 

 HENRY FORD

MEIN LEBEN UND WERK

EINZIG AUTORISIERTE DEUTSCHE AUSGABE

VON

CURT UND MARGUERITE THESING

ACHTZEHNTE AUFLAGE

PAUL LIST VERLAG LEIPZIG

DRUCK VON HESSE & BECKER, LEIPZIG

1923

 

 

INHALT

Seite

 

Vorwort des Herausgebers  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . . . . VI

Einleitung Mein Leitgedanke  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . .  1

I. Kapitel. Geschäftsanfänge  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . 25

II. Kapitel. Was ich vom Geschäft erlernte  . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

III. Kapitel. Das eigentliche Geschäft beginnt . . . . . . . . . . . . . . . 54

IV. Kapitel. Das Geheimnis der Produktion und des Dienens . . . 74

V. Kapitel. Die eigentliche Produktion beginnt  . . . . . . . . . . . . . . 89

VI. Kapitel. Maschinen und Menschen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 106

VII. Kapitel. Der Terror der Maschine  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  120

VIII. Kapitel. Löhne  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135

IX. Kapitel. Warum nicht immer  gute Geschäfte machen?. . . . .153

X. Kapitel. Wie billig lassen sich Waren herstellen? . . . . . . . . . . 165

XI. Kapitel. Geld und Ware  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183

XII. Kapitel. Geld — Herr oder Knecht?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198

XIII. Kapitel. Warum arm sein?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .215

XIV. Kapitel. Der Schlepper und elektrisch

betriebene Landwirtschaft  . . . . . . . . . . . . . . . . . .228

XV. Kapitel. Warum Wohltätigkeit?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242

XVI. Kapitel. Die Eisenbahnen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260

XVII. Kapitel. Von allem Möglichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  274

XVIII. Kapitel. Demokratie und Industrie  . . . . . . . . . . . . . . . . . .  296

XIX. Kapitel. Von künftigen Dingen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312

VI

 

 

VI. KAPITEL

 

 

MASCHINEN UND MENSCHEN 

 

 

 

 

Das größte Übel und Hindernis, das es bei einem Arbeitszusammenschluß einer großen Anzahl Menschen zu bekämpfen gilt, sind ein Übermaß von Organisation und die daraus resultierende Yerzopfung. Für mein Gefühl gibt es keine gefährlichere Veranlagung als die des sogenannten, Organisationsgenies“ . Gewöhnlich führt sie zu der Erschaffung eines riesigen Schemas, das nach Art der Familienstammbäume Verzweigung und Verästelung der Autorität bis in ihre letzten Glieder darstellt. Der ganze Stamm ist mit hübschen runden Beeren behangen, die sämtlich den Namen einer Persönlichkeit oder eines Amtes führen. Jeder hat einen Titel und gewisse Funktionen zu versehen, die sich streng auf Umfang und Wirkungskreis seiner Beere beschränken.

Will ein Gruppenführer das Ohr seines Direktors erreichen, so führt sein Weg über den Unterwerkführer, den Werkführer, Abteilungsvorsteher und über sämtliche Hilfsdirektoren. Bis er seinen Mann erreicht, gehört das, was er hat sagen wollen, aller Wahrscheinlichkeit nach bereits der Geschichte an. Sechs Wochen vergehen, bis die Eingabe eines Beamten aus der Beere unten links in der Ecke des großen Autoritätsstammbaumes zu dem Vorsitzenden oder Präsidenten des Aufsichtsrates gelangt. Ist sie aber glücklich bis zu diesem Gewaltigen vorgedrungen, so hat ihr Umfang sich lawinenartig durch einen Berg Kritiken, Vorschläge und Kommentare vergrößert. Nur selten gelangt eine Sache zur „offiziellen Begutachtung“, bevor nicht bereits der eigentliche Zeitpunkt zu ihrer Durchführung verstrichen ist. Die Akten wandern von Hand zu Hand, und jeder sucht die Verantwortung auf seinen Nebenmann abzuschieben, — nach dem bequemen Grundsatz, daß zwei Köpfe besser sind als einer.

107

Nach meiner Meinung ist ein Unternehmen aber keine Maschine. Es stellt vielmehr eine Arbeitsgemeinschaft von Menschen dar, deren Aufgabe, wie gesagt, die Arbeit und nicht das Wechseln von Briefen ist. Die eine Abteilung braucht durchaus nicht zu wissen, was in der anderen vorgeht. Wer sich ernsthaft um seine Arbeit kümmert, wird gar nicht die Zeit finden, andere Arbeit zu verrichten. Sache der leitenden Persönlichkeiten, die den ganzen Arbeitsplan entwerfen, ist es, darauf zu achten, daß sämtliche Abteilungen folgerichtig auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten. Versammlungen zur Herbeiführung eines guten Einvernehmens zwischen den einzelnen Persönlichkeiten oder Abteilungen sind gänzlich überflüssig. Um Hand in Hand zu arbeiten, braucht man sich nicht zu lieben. Allzuviel Kameradschaftlichkeit kann sogar von Übel sein, wenn sie dazu führt, daß der eine die Fehler des andern zu decken sucht. Das ist dann für beide Teile schlecht.

Wenn wir arbeiten, müssen wir es ernsthaft tun; genießen wir, dann gleichfalls in vollen Zügen. Es hat keinen Zweck, das eine mit dem anderen zu verquicken. Das alleinige Ziel sollte sein, gute Arbeit zu leisten und dafür gut bezahlt zu werden. Ist die Arbeit erledigt, dann ist es Zeit für Vergnügungen. So kommt es, daß die Ford-Fabriken und Unternehmungen keine Organisation, keine Posten mit besonderen Verpflichtungen, kein ausgebildetes Autoritätssystem, nur sehr wenige Titel und keinerlei Konferenzen kennen. Wir haben nur so viel Bureauangestellte, als unbedingt erforderlich sind; Akten irgendwelcher Art gibt es nicht, folglich auch keinen Zopf.

 

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Henry Ford — Part 7: Machines and Men

[This autobiography of Henry Ford describes the creation and building of the Ford Motor Company as well as his business philosophy. Ford was one of the world’s greatest industrialists, businessmen, entrepreneurs and visionaries. He introduced the assembly line, reduced working hours, introduced a high minimum wage, the five-day work week, etc., at the beginning of the 20th century. Ford was greatly admired by Adolf Hitler, the driving force behind National Socialism. In turn, Ford became an admirer of Hitler and equally shared his understanding of the menace the world faced with International jewry. — KATANA]

 

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My Life and Work

 

Henry Ford

 

 

Part 7 

 

IN  COLLABORATION  WITH

SAMUEL  CROWTHER

 

GARDEN CITY                       NEW YORK

DOUBLEDAY,  PAGE  &  COMPANY

 

1923

 

 

CONTENTS

 

 

 

Introduction — What is the Idea? ……………….……………… 1

Chapter I. The Beginning of Business ……………..….………. 21

Chapter II. What I Learned About Business ……………….. 33

Chapter III. Starting the Real Business …………..………….. 47

Chapter IV. The Secret of Manufacturing and Serving .. 64

Chapter V. Getting into Production ……………….…….……… 77

Chapter VI. Machines and Men …………………………..………. 91

Chapter VII. The Terror of the Machine ………….………….. 103

Chapter VIII. Wages …………………………………………..………. 116

Chapter IX. Why Not Always Have Good Business? ……..131

Chapter X. How Cheaply Can Things Be Made? …….……. 141

Chapter XI. Money and Goods …………………………..……….. 156

Chapter XII. Money — Master or Servant? ………….……… 169

Chapter XIII. Why Be Poor? ……………………………..……….. 184

Chapter XIV. The Tractor and Power Farming ..…….…… 195

Chapter XV. Why Charity? …………………………………………. 206

Chapter XVI. The Railroads ………………………………………… 222

Chapter XVII. Things in General ………………………..……….. 234

Chapter XVIII. Democracy and Industry ………..………….. 253

Chapter XIX. What We May Expect …………………..……….. 267

Index ……………………………………………………………..…..……… 285

 

 

 

Chapter VI

 

Machines and Men

 

 

 

 

 

 

That which one has to fight hardest against in bringing together a large number of people to do work is excess organization and consequent red tape. To my mind there is no bent of mind more dangerous than that which is sometimes described as the “genius for organization.” This usually results in the birth of a great big chart showing, after the fashion of a family tree, how authority ramifies. The tree is heavy with nice round berries, each of which bears the name of a man or of an office. Every man has a title and certain duties which are strictly limited by the circumference of his berry.

The buck is passed to and fro and all responsibility is dodged by individuals — following the lazy notion that two heads are better than one.

If a straw boss wants to say something to the general superintendent, his message has to go through the sub-foreman, the foreman, the department head, and all the assistant superintendents, before, in the course of time, it reaches the general superintendent. Probably by that time what he wanted to talk about is already history. It takes about six weeks for the message of a man living in a berry on the lower left-hand corner of the chart to reach the president or chairman of the board, and if it ever does reach one of these august officials, it has by that time gathered to itself about a pound of criticisms, suggestions, and comments. Very few things are ever taken under “official consideration” until long after the time when they actually ought to have been done. The buck is passed to and fro and all responsibility is dodged by individuals — following the lazy notion that two heads are better than one.

[Page 92]

Now a business, in my way of thinking, is not a machine. It is a collection of people who are brought together to do work and not to write letters to one another. It is not necessary for any one department to know what any other department is doing. If a man is doing his work he will not have time to take up any other work. It is the business of those who plan the entire work to see that all of the departments are working properly toward the same end. It is not necessary to have meetings to establish good feeling between individuals or departments. It is not necessary for people to love each other in order to work together. Too much good fellowship may indeed be a very bad thing, for it may lead to one man trying to cover up the faults of another. That is bad for both men.

When we are at work we ought to be at work. When we are at play we ought to be at play. There is no use trying to mix the two. The sole object ought to be to get the work done and to get paid for it. When the work is done, then the play can come, but not before. And so the Ford factories and enterprises have no organization, no specific duties attaching to any position, no line of succession or of authority, very few titles, and no conferences. We have only the clerical help that is absolutely required; we have no elaborate records of any kind, and consequently no red tape.

A group of men, wholly intent upon getting work done, have no difficulty in seeing that the work is done. They do not get into trouble about the limits of authority, because they are not thinking of titles.”

We make the individual responsibility complete. The workman is absolutely responsible for his work. The straw boss is responsible for the workmen under him. The foreman is responsible for his group. The department head is responsible for the department. The general superintendent is responsible for the whole factory. Every man has to know what is going on in his sphere. I say “general superintendent.” There is no such formal title. One man is in charge of the factory and has been for years.

Because there are no titles and no limits of authority, there is no question of red tape or going over a man’s head.

[Page 93]

He has two men with him, who, without in any way having their duties defined, have taken particular sections of the work to themselves. With them are about half a dozen other men in the nature of assistants, but without specific duties. They have all made jobs for themselves — but there are no limits to their jobs. They just work in where they best fit. One man chases stock and shortages. Another has grabbed inspection, and so on.

This may seem haphazard, but it is not. A group of men, wholly intent upon getting work done, have no difficulty in seeing that the work is done. They do not get into trouble about the limits of authority, because they are not thinking of titles. If they had offices and all that, they would shortly be giving up their time to office work and to wondering why did they not have a better office than some other fellow.

One of the things that we will not tolerate is injustice of any kind.

Because there are no titles and no limits of authority, there is no question of red tape or going over a man’s head. Any workman can go to anybody, and so established has become this custom, that a foreman does not get sore if a workman goes over him and directly to the head of the factory. The workman rarely ever does so, because a foreman knows as well as he knows his own name that if he has been unjust it will be very quickly found out, and he shall no longer be a foreman. One of the things that we will not tolerate is injustice of any kind. The moment a man starts to swell with authority he is discovered, and he goes out, or goes back to a machine. A large amount of labour unrest comes from the unjust exercise of authority by those in subordinate positions, and I am afraid that in far too many manufacturing institutions it is really not possible for a workman to get a square deal.

[Page 94]

The work and the work alone controls us. That is one of the reasons why we have no titles. Most men can swing a job, but they are floored by a title. The effect of a title is very peculiar. It has been used too much as a sign of emancipation from work. It is almost equivalent to a badge bearing the legend:

This man has nothing to do but regard himself as important and all others as inferior.

Not only is a title often injurious to the wearer, but it has its effect on others as well. There is perhaps no greater single source of personal dissatisfaction among men than the fact that the title-bearers are not always the real leaders. Everybody acknowledges a real leader — a man who is fit to plan and command. And when you find a real leader who bears a title, you will have to inquire of someone else what his title is. He doesn’t boast about it.

Titles in business have been greatly overdone and business has suffered. One of the bad features is the division of responsibility according to titles, which goes so far as to amount to a removal altogether of responsibility. Where responsibility is broken up into many small bits and divided among many departments, each department under its own titular head, who in turn is surrounded by a group bearing their nice sub-titles, it is difficult to find any one who really feels responsible. Everyone knows what “passing the buck” means.

And the correction is just this — abolish the titles.

The game must have originated in industrial organizations where the departments simply shove responsibility along. The health of every organization depends on every member — whatever his place — feeling that everything that happens to come to his notice relating to the welfare of the business is his own job. Railroads have gone to the devil under the eyes of departments that say:

Oh, that doesn’t come under our department. Department X, 100 miles away, has that in charge.

There used to be a lot of advice given to officials not to hide behind their titles. The very necessity for the advice showed a condition that needed more than advice to correct it.

[Page 95]

And the correction is just this — abolish the titles. A few may be legally necessary; a few may be useful in directing the public how to do business with the concern, but for the rest the best rule is simple: “Get rid of them.

As a matter of fact, the record of business in general just now is such as to detract very much from the value of titles. No one would boast of being president of a bankrupt bank. Business on the whole has not been so skillfully steered as to leave much margin for pride in the steersmen. The men who bear titles now and are worth anything are forgetting their titles and are down in the foundation of business looking for the weak spots. They are back again in the places from which they rose — trying to reconstruct from the bottom up. And when a man is really at work, he needs no title. His work honours him.

That is the reason we do not care in the least about a man’s antecedents — we do not hire a man’s history, we hire the man.

All of our people come into the factory or the offices through the employment departments. As I have said, we do not hire experts — neither do we hire men on past experiences or for any position other than the lowest.

Since we do not take a man on his past history, we do not refuse him because of his past history. I never met a man who was thoroughly bad. There is always some good in him — if he gets a chance. That is the reason we do not care in the least about a man’s antecedents — we do not hire a man’s history, we hire the man. If he has been in jail, that is no reason to say that he will be in jail again. I think, on the contrary, he is, if given a chance, very likely to make a special effort to keep out of jail. Our employment office does not bar a man for anything he has previously done — he is equally acceptable whether he has been in Sing Sing or at Harvard and we do not even inquire from which place he has graduated. All that he needs is the desire to work. If he does not desire to work, it is very unlikely that he will apply for a position, for it is pretty well understood that a man in the Ford plant works.

[Page 96]

We do not, to repeat, care what a man has been. If he has gone to college he ought to be able to go ahead faster, but he has to start at the bottom and prove his ability. Every man’s future rests solely with himself.

There is far too much loose talk about men being unable to obtain recognition. With us every man is fairly certain to get the exact recognition he deserves.

Of course, there are certain factors in the desire for recognition which must be reckoned with. The whole modern industrial system has warped the desire so out of shape that it is now almost an obsession. There was a time when a man’s personal advancement depended entirely and immediately upon his work, and not upon any one’s favor; but nowadays it often depends far too much upon the individual’s good fortune in catching some influential eye. That is what we have successfully fought against. Men will work with the idea of catching somebody’s eye; they will work with the idea that if they fail to get credit for what they have done, they might as well have done it badly or not have done it at all. Thus the work sometimes becomes a secondary consideration. The job in hand — the article in hand, the special kind of service in hand — turns out to be not the principal job. The main work becomes personal advancement — a platform from which to catch somebody’s eye. This habit of making the work secondary and the recognition primary is unfair to the work. It makes recognition and credit the real job. And this also has an unfortunate effect on the worker. It encourages a peculiar kind of ambition which is neither lovely nor productive. It produces the kind of man who imagines that by “standing in with the boss” he will get ahead. Every shop knows this kind of man. And the worst of it is there are some things in the present industrial system which make it appear that the game really pays.

[Page 97]

Foremen are only human. It is natural that they should be flattered by being made to believe that they hold the weal or woe of workmen in their hands. It is natural, also, that being open to flattery, their self-seeking subordinates should flatter them still more to obtain and profit by their favor. That is why I want as little as possible of the personal element.

We have no cut-and-dried places — our best men make their places.

It is particularly easy for any man who never knows it all to go forward to a higher position with us. Some men will work hard but they do not possess the capacity to think and especially to think quickly. Such men get as far as their ability deserves. A man may, by his industry, deserve advancement, but it cannot be possibly given him unless he also has a certain element of leadership. This is not a dream world we are living in. I think that every man in the shaking-down process of our factory eventually lands about where he belongs.

We are never satisfied with the way that everything is done in any part of the organization; we always think it ought to be done better and that eventually it will be done better. The spirit of crowding forces the man who has the qualities for a higher place eventually to get it. He perhaps would not get the place if at any time the organization — which is a word I do not like to use — became fixed, so that there would be routine steps and dead men’s shoes. But we have so few titles that a man who ought to be doing something better than he is doing, very soon gets to doing it — he is not restrained by the fact that there is no position ahead of him “open” — for there are no “positions.” We have no cut-and-dried places — our best men make their places.

If we have a tradition it is this: Everything can always be done better than it is being done.

This is easy enough to do, for there is always work, and when you think of getting the work done instead of finding a title to fit a man who wants to be promoted, then there is no difficulty about promotion. The promotion itself is not formal; the man simply finds himself doing something other than what he was doing and getting more money.

[Page 98]

All of our people have thus come up from the bottom. The head of the factory started as a machinist. The man in charge of the big River Rouge plant began as a patternmaker. Another man overseeing one of the principal departments started as a sweeper. There is not a single man anywhere in the factory who did not simply come in off the street. Everything that we have developed has been done by men who have qualified themselves with us. We fortunately did not inherit any traditions and we are not founding any.

If we have a tradition it is this: Everything can always be done better than it is being done.

That pressing always to do work better and faster solves nearly every factory problem. A department gets its standing on its rate of production. The rate of production and the cost of production are distinct elements. The foremen and superintendents would only be wasting time were they to keep a check on the costs in their departments. There are certain costs — such as the rate of wages, the overhead, the price of materials, and the like, which they could not in any way control, so they do not bother about them. What they can control is the rate of production in their own departments. The rating of a department is gained by dividing the number of parts produced by the number of hands working. Every foreman checks his own department daily — he carries the figures always with him. The superintendent has a tabulation of all the scores; if there is something wrong in a department the output score shows it at once, the superintendent makes inquiries and the foreman looks alive. A considerable part of the incentive to better methods is directly traceable to this simple rule-of-thumb method of rating production.

[Page 99]

The foreman need not be a cost accountant — he is no better a foreman for being one. His charges are the machines and the human beings in his department. When they are working at their best he has performed his service. The rate of his production is his guide. There is no reason for him to scatter his energies over collateral subjects.

This rating system simply forces a foreman to forget personalities — to forget everything other than the work in hand. If he should select the people he likes instead of the people who can best do the work, his department record will quickly show up that fact.

But the vast majority of men want to stay put. They want to be led. They want to have everything done for them and to have no responsibility.

There is no difficulty in picking out men. They pick themselves out because — although one hears a great deal about the lack of opportunity for advancement — the average workman is more interested in a steady job than he is in advancement. Scarcely more than five per cent, of those who work for wages, while they have the desire to receive more money, have also the willingness to accept the additional responsibility and the additional work which goes with the higher places. Only about twenty-five per cent. are even willing to be straw bosses, and most of them take that position because it carries with it more pay than working on a machine. Men of a more mechanical turn of mind, but with no desire for responsibility, go into the tool-making departments where they receive considerably more pay than in production proper. But the vast majority of men want to stay put. They want to be led. They want to have everything done for them and to have no responsibility. Therefore, in spite of the great mass of men, the difficulty is not to discover men to advance, but men who are willing to be advanced.

The accepted theory is that all people are anxious for advancement, and a great many pretty plans have been built up from that. I can only say that we do not find that to be the case.

[Page 100]

The Americans in our employ do want to go ahead, but they by no means do always want to go clear through to the top. The foreigners, generally speaking, are content to stay as straw bosses. Why all of this is, I do not know. I am giving the facts.

As I have said, everyone in the place reserves an open mind as to the way in which every job is being done. If there is any fixed theory — any fixed rule — it is that no job is being done well enough. The whole factory management is always open to suggestion, and we have an informal suggestion system by which any workman can communicate any idea that comes to him and get action on it.

There is most intimate connection between decency and good business.

The saving of a cent per piece may be distinctly worth while. A saving of one cent on a part at our present rate of production represents twelve thousand dollars a year. One cent saved on each part would amount to millions a year. Therefore, in comparing savings, the calculations are carried out to the thousandth part of a cent. If the new way suggested shows a saving and the cost of making the change will pay for itself within a reasonable time — say within three months — the change is made practically as of course. These changes are by no means limited to improvements which will increase production or decrease cost. A great many — perhaps most of them — are in the line of making the work easier. We do not want any hard, man-killing work about the place, and there is now very little of it. And usually it so works out that adopting the way which is easier on the men also decreases the cost. There is most intimate connection between decency and good business.

We also investigate down to the last decimal whether it is cheaper to make or to buy a part.

[Page 101]

The suggestions come from everywhere. The Polish workmen seem to be the cleverest of all of the foreigners in making them. One, who could not speak English, indicated that if the tool in his machine were set at a different angle it might wear longer. As it was it lasted only four or five cuts. He was right, and a lot of money was saved in grinding. Another Pole, running a drill press, rigged up a little fixture to save handling the part after drilling. That was adopted generally and a considerable saving resulted. The men often try out little attachments of their own because, concentrating on one thing, they can, if they have a mind that way, usually devise some improvement. The cleanliness of a man’s machine also — although cleaning a machine is no part of his duty — is usually an indication of his intelligence.

Here are some of the suggestions: A proposal that castings be taken from the foundry to the machine shop on an overhead conveyor saved seventy men in the transport division. There used to be seventeen men — and this was when production was smaller — taking the burrs off gears, and it was a hard, nasty job. A man roughly sketched a special machine. His idea was worked out and the machine built. Now four men have several times the output of the seventeen men — and have no hard work at all to do. Changing from a solid to a welded rod in one part of the chassis effected an immediate saving of about one half million a year on a smaller than the present-day production. Making certain tubes out of flat sheets instead of drawing them in the usual way effected another enormous saving.

The old method of making a certain gear comprised four operations and 12 per cent of the steel went into scrap. We use most of our scrap and eventually we will use it all, but that is no reason for not cutting down on scrap — the mere fact that all waste is not a dead loss is no excuse for permitting waste. One of the workmen devised a very simple new method for making this gear in which the scrap was only one per cent.

[Page 102]

Again, the camshaft has to have heat treatment in order to make the surface hard; the cam shafts always came out of the heat-treat oven somewhat warped, and even back in 1918, we employed 37 men just to straighten the shafts.

Several of our men experimented for about a year and finally worked out a new form of oven in which the shafts could not warp. In 1921, with the production much larger than in 1918, we employed only eight men in the whole operation.

I think that if men are unhampered and they know that they are serving, they will always put all of mind and will into even the most trivial of tasks.

And then there is the pressing to take away the necessity for skill in any job done by any one. The old-time tool hardener was an expert. He had to judge the heating temperatures. It was a hit-or-miss operation. The wonder is that he hit so often. The heat treatment in the hardening of steel is highly important — providing one knows exactly the right heat to apply. That cannot be known by rule-of-thumb. It has to be measured. We introduced a system by which the man at the furnace has nothing at all to do with the heat. He does not see the pyrometer — the instrument which registers the temperature. Coloured electric lights give him his signals.

None of our machines is ever built haphazardly. The idea is investigated in detail before a move is made.

Sometimes wooden models are constructed or again the parts are drawn to full size on a blackboard. We are not bound by precedent but we leave nothing to luck, and we have yet to build a machine that will not do the work for which it was designed. About ninety per cent of all experiments have been successful.

Whatever expertness in fabrication that has developed has been due to men. I think that if men are unhampered and they know that they are serving, they will always put all of mind and will into even the most trivial of tasks.

[Page 103]

 

 

 

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Version 1: Published Aug 5, 2015

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Notes

* Cover image is not in the original document.

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Knowledge is Power in Our Struggle for Racial Survival

(Information that should be shared with as many of our people as possible — do your part to counter Jewish control of the mainstream media — pass it on and spread the word) … Val Koinen at KOINEN’S CORNER

Note: This document is available at:

https://katana17.wordpress.com/

 

 

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Henry Ford — Part 1: Introduction — What is the Idea?

Henry Ford — Part 2: The Beginning of Business

Henry Ford — Part 3: What I Learned About Business

Henry Ford — Part 4: Starting the Real Business

Henry Ford — Part 5: The Secret of Manufacturing and Serving

Henry Ford — Part 6: Getting into Production

Henry Ford — Part 7: Machines and Men

Henry Ford — Part 8: The Terror of the Machine

Henry Ford — Part 9: Wages

Henry Ford — Part 10: Why Not Always Have a Good Business?

Henry Ford — Part 11: How Cheaply Can Things Be Made?

 

 

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Version 1: Aug 5, 2015

 

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Henry Ford — Teil 6: Die eigentliche Produktion beginnt

[Die Autobiographie von Henry Ford die Gründung und Bau der Ford Motor Company sowie seine Unternehmensphilosophie beschreiben. Ford war einer der weltweit größten Industriellen, Geschäftsleute, Unternehmer und Visionäre. Er führte das Fließband, Kurzarbeit, führte eine hohe Mindestlöhne, die Fünf-Tage-Woche, usw., zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ford war stark von Adolf Hitler, die treibende Kraft hinter dem Nationalsozialismus zu bewundern. Im Gegenzug wurde Ford ein Bewunderer von Hitler und sein Verständnis für die Bedrohung der Welt mit dem internationalen Judentum konfrontiert zu gleichen Teilen getragen. — KATANA]

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Cover

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Mein Leben und Werk

 

Henry Ford

 

 

Teil 6 

 

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Portrait

 

 HENRY FORD

MEIN LEBEN UND WERK

EINZIG AUTORISIERTE DEUTSCHE AUSGABE

VON

CURT UND MARGUERITE THESING

ACHTZEHNTE AUFLAGE

PAUL LIST VERLAG LEIPZIG

DRUCK VON HESSE & BECKER, LEIPZIG

1923

 

 

INHALT

Seite

 

Vorwort des Herausgebers  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . . . . VI

Einleitung Mein Leitgedanke  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . .  1

I. Kapitel. Geschäftsanfänge  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . 25

II. Kapitel. Was ich vom Geschäft erlernte  . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

III. Kapitel. Das eigentliche Geschäft beginnt . . . . . . . . . . . . . . . 54

IV. Kapitel. Das Geheimnis der Produktion und des Dienens . . . 74

V. Kapitel. Die eigentliche Produktion beginnt  . . . . . . . . . . . . . . 89

VI. Kapitel. Maschinen und Menschen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 106

VII. Kapitel. Der Terror der Maschine  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  120

VIII. Kapitel. Löhne  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135

IX. Kapitel. Warum nicht immer  gute Geschäfte machen?. . . . .153

X. Kapitel. Wie billig lassen sich Waren herstellen? . . . . . . . . . . 165

XI. Kapitel. Geld und Ware  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183

XII. Kapitel. Geld — Herr oder Knecht?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198

XIII. Kapitel. Warum arm sein?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .215

XIV. Kapitel. Der Schlepper und elektrisch

betriebene Landwirtschaft  . . . . . . . . . . . . . . . . . .228

XV. Kapitel. Warum Wohltätigkeit?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242

XVI. Kapitel. Die Eisenbahnen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260

XVII. Kapitel. Von allem Möglichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  274

XVIII. Kapitel. Demokratie und Industrie  . . . . . . . . . . . . . . . . . .  296

XIX. Kapitel. Von künftigen Dingen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312

VI

 

 

V. KAPITEL

 

 

DIE EIGENTLICHE 

 

 

PRODUKTION BEGINNT

 

 

 

 

Gäbe es ein Mittel, um zehn Prozent Zeit zu sparen oder die Resultate um zehn Prozent zu erhöhen, so bedeutete die Nichtanwendung dieses Mittels eine zehnprozentige Steuer (auf alle Produktion). Ist die Zeit eines Menschen, sagen wir, fünfzig Cent die Stunde wert, so bedeutet eine zehnprozentige Zeitersparnis einen Mehrverdienst von fünf Cent. Wäre es dem Besitzer eines Wolkenkratzers möglich, sein Einkommen um zehn Prozent zu erhöhen, er würde bereitwillig die Hälfte dieser Mehreinnahme hergeben, um das Mittel zu erfahren. Weswegen baute er sich einen Wolkenkratzer? Weil wissenschaftlich bewiesen worden ist, daß bestimmte Baumaterialien auf eine bestimmte Weise angewendet eine bestimmte Raumersparnis erzielen und den Mietzins erhöhen. Ein dreißigstöckiges Gebäude erfordert nicht mehr Grund und Boden als ein fünfstöckiges. Das Festhalten an der altmodischen Bauart kostet dem Besitzer des fünfstöckigen Baues das Jahreseinkommen von fünfundzwanzig Stockwerken.

Man erspare zwölftausend Angestellten täglich zehn Schritte, und man hat eine Weg- und Kraftersparnis von 80 Kilometern erzielt.

Dies waren die Methoden, nach denen die Produktion meines Unternehmens eingerichtet wurde. Alles ergab sich’ fast von selbst. Anfänglich versuchten wir, gelernte Arbeiter anzustellen. Als es notwendig wurde, die Produktion zu erhöhen, stellte es sich heraus, daß nicht genug Maschinenschlosser aufzutreiben waren; es zeigte sich auch bald, daß wir gar keine gelernten Arbeiter dazu brauchten, und hieraus erwuchs ein Prinzip, das ich hernach noch ausführlich zu schildern gedenke.

90

Es versteht sich von selbst, daß die Mehrzahl der Bevölkerung der Erde außerstande ist, sich auf geistigem Wege — selbst wenn sie die physischen Voraussetzungen besäße — einen überdurchschnittsmäßigen Lebensunterhalt zu verdienen. Das heißt, sie ist außerstande, durch ihrer Hände Arbeit eine genügende Warenmenge zu produzieren, um den Bedarf der Welt zu decken, und ihre selbstgeschaffenen Produkte gegen die von ihnen benötigten Waren auszutauschen. Ich habe sagen hören, wir hätten der Arbeit das Können geraubt. Das stimmt nicht. Wir haben im Gegenteil das Können vermehrt. Wir haben erhöhtes Können in Entwürfe, Organisation und Werkzeuge hineingesteckt, und die Resultate dieses Könnens kommen dem ungelernten Arbeiter zugute. Das werde ich später des Näheren ausführen.

 

Henry Ford - My Life and Work - 1913 Experimenting with mounting body on Model T chassis

 

[Bild] 1913. Das Experimentieren mit Montagekörper am Modell T-Chassis. Ford getestet verschiedenen Montagemethoden, die Verfahren vor der Installation der Anlage permanent zu optimieren. Die eigentliche Montagelinie verwendet einen Laufkran, um den Körper zu montieren.

Wir müssen die Ungleichheit der menschlichen Begabung als Voraussetzung anerkennen. Wenn jede Verrichtung unseres Betriebes Können erforderte, wäre unser Betrieb niemals zustande gekommen. Geschulte Arbeiter hätten sich in den Mengen, wie wir sie dann benötigt hätten, nicht in hundert Jahren heranziehen lassen. Zwei Millionen gelernter Arbeiter wären außerstande, mit der Hand auch nur annähernd unsere tägliche Produktionsmenge zu schaffen. Keiner vermöchte außerdem eine Million Mann zu dirigieren. Wichtiger aber noch ist die Tatsache, daß die Produkte dieser Millionen isolierter Hände sich nie und nimmer zu einem der Kaufkraft entsprechenden Preise herstellen lassen würden. Aber selbst wenn es möglich wäre, eine derartigem Massenanhäufung sich vorzustellen und eine richtige Anleitung und Zusammenarbeit zu erzielen, so bedenke man das Areal, das zu ihrer Aufnahme erforderlich wäre! Wie groß wäre allein die Anzahl, die nicht mit produktiver Arbeit, sondern ausschließlich damit beschäftigt wäre, die Produkte der anderen von einer Stelle zur andern zu schaffen?

91

Ich sehe keine Möglichkeit, unter solchen Verhältnissen den Betreffenden mehr als 10 bis 20 Cent Tageslohn zu zahlen — denn natürlich ist es in Wirklichkeit nicht der Arbeitgeber, der die Löhne zahlt. Er hat nur das Geld zu verwalten. Das Produkt bezahlt die Löhne, und die Leitung organisiert die Produktion so, daß das Produkt dazu imstande ist.

 

Henry Ford - My Life and Work - Mounting engines at Highland Park, 1913

 

[Bild] Einbaumotoren in Highland Park, 1913. Beachten Sie, wie die Hinterräder (die an der Achse und Differential verbunden sind, und damit fixiert) auf 3 Rollenwagen, so kann das Auto von Hand entlang der Linie bewegt werden kann.

Die wirklich ökonomischen Herstellungsverfahren stellten sich durchaus nicht alle zugleich ein. Sie ergaben sich (ganz allmählich — so wie wir allmählich, im Laufe der Zeit, unsere Wagenteile selbst zu fabrizieren begonnen hatten. „Modell T“ war der erste Motor, den wir selbst herstellten. Die Hauptersparnis begann bei dem Zusammenbau der Teile und dehnte sich dann auch auf die übrigen Betriebsabteilungen aus, so daß wir heute zwar eine große Menge gelernter Mechaniker haben, diese aber keineswegs Automobile fabrizieren, — sie sind nur dazu da, den andern die Produktion zu erleichtern.

 

Henry Ford - My Life and Work - Integrated Moving Assembly Line

 

[Bild] Integrated Fließband: Die Fließmontage wurde Betriebs im Highland Park Plant in 1913. Dank diesem und vielen anderen Innovationen, die Zeit, die, um ein T-Modell zu bauen fiel von bis zu 14 Stunden bis etwa 1,5 Stunden. Highland Park 1913 Bild zeigt Kraftstofftanks, die auf dem Chassis montiert.

Unsere gelernten Arbeiter und Angestellten sind die Werkzeugmacher, die Prüfstand Arbeiter, die Mechaniker und die Modellschreiner. Sie können es mit jedem Arbeiter auf der Welt aufnehmen, — ja, sie sind viel zu gut, um ihre Zeit an Dinge zu vergeuden, die mit Hilfe der von ihnen gefertigten Maschinen besser verrichtet werden. Die große Masse der bei uns angestellten Arbeiter ist ungeschult; sie lernen ihre Aufgabe innerhalb weniger Stunden oder Tage. Haben sie sie nicht innerhalb dieser Zeit begriffen, so können wir sie nicht gebrauchen. Viele von ihnen sind Ausländer; alles, was wir von ihnen verlangen, ehe sie angestellt werden, ist, daß sie physisch imstande sind, so viel Arbeit zu leisten, um den Raum, den sie in der Fabrik beanspruchen, zu bezahlen. Sie brauchen nicht besonders kräftig zu sein. Wir haben zwar Arbeiten, die große Anforderungen an die Körperkraft stellen, — obgleich ihre Zahl rapide abnimmt, — wir haben aber auch Arbeiten, die keinerlei Kraft erfordern, — Arbeiten, die, was Körperkraft anbelangt, von einem dreijährigen Kinde verrichtet werden könnten.

92

Es ist unmöglich, ohne sich auf die verschiedenen technischen Prozesse ausführlich einzulassen, den ganzen Werdegang der Industrie Schritt für Schritt zu verfolgen und zu zeigen, wie alles gekommen ist. Ich weiß nicht einmal, ob es überhaupt möglich ist, da täglich Neues geschieht, und niemand allem zu folgen vermag. Ich greife ganz willkürlich einige Neuerungen heraus. Aua ihnen mag man ungefähr ersehen, was sich begeben wird, wenn die Welt auf eine richtige Produktionsbasis gestellt ist, und wieviel teurer wir die Dinge bezahlen, als es eigentlich der Fall sein sollte, wieviel niedriger die Löhne sind, als sie es sein dürften — und wie ungeheuer das Gebiet ist, das es noch zu erforschen gilt. Die Ford-Gesellschaft hat bisher nur ein minimales Terrain erobert.

Ein Fordwagen besteht aus rund 5000 Teilen — Schrauben, Muttern usw. mitgerechnet. Einige sind ziemlich umfangreich, andere hingegen nicht größer als Uhrteilchen. Bei den ersten Wagen, die wir zusammensetzten, fingen wir an, den Wagen an einem beliebigen Teil am Fußboden zusammenzusetzen, und die Arbeiter schafften die dazu erforderlichen Teile in der Reihenfolge zur Stelle, in der sie verlangt wurden, — ganz so wie man ein Haus baut. Als wir anfingen, Teile herzustellen, ergab es sich ganz von selbst, daß man für jeden Teil eine bestimmte Fabrikabteilung einrichtete, meist machte ein und derselbe Arbeiter sämtliche Verrichtungen, die zur Herstellung eines kleinen Teiles erforderlich waren. Das rasche Wachstum und Tempo der Produktion machte jedoch sehr bald das Ersinnen neuer Arbeitspläne erforderlich, um zu vermeiden, daß die verschiedenen Arbeiter übereinander stolperten. Der ungelernte; Arbeiter verwendet mehr Zeit mit Suchen und Heranholen von Material und Werkzeugen als mit Arbeit und erhält dafür geringen Lohn, da das Spazierengehen bisher immer noch nicht sonderlich hoch bezahlt wird.

93

Der erste Fortschritt in der Montage bestand darin, daß wir die Arbeit zu den Arbeitern hinschafften, statt umgekehrt. Heute befolgen wir zwei große allgemeine Prinzipien bei sämtlichen Verrichtungen — einen Arbeiter, wenn irgend möglich, niemals mehr als nur einen Schritt tun zu lassen und nirgends zu dulden, daß er sich bei der Arbeit nach den Seiten oder vornüber zu bücken braucht.

Die bei der Montage befolgten Grundregeln lauten:

1. Ordne Werkzeuge wie Arbeiter in der Reihenfolge der bevorstehenden Verrichtungen, so daß jeder Teil während des Prozesses der Zusammensetzung einen möglichst geringen V\ eg zurückzulegen hat.

2. Bediene dich der Gleitbahnen oder anderer Transportmittel, damit der Arbeiter nach vollendeter Verrichtung den Teil, an dem er gearbeitet hat, stets an dem gleichen Fleck — der sich selbstverständlich an der handlichsten Stelle befinden muß — niederlegen kann. Wenn möglich, nutze die Schwerkraft aus, um den betreffenden Teil dem nächsten Arbeiter zuzuführen.

3. Bediene dich der Montagebahnen, um die zusammenzusetzenden Teile in handlichen Zwischenräumen an- und abfahren zu lassen.

Das Nettoresultat aus der Befolgung dieser Grundregeln ist eine Verminderung der Ansprüche an die Denktätigkeit des Arbeitenden und eine Reduzierung seiner Bewegungen auf das Mindestmaß, Nach Möglichkeit hat er ein und dieselbe Sache mit nur ein und derselben Bewegung zu verrichten.

Die Montage des Chassis ist vom Standpunkt des Laien aus betrachtet wohl der interessanteste und auch bestbekannte Vorgang. Es gab eine Zeit, in der er einen überaus wichtigen Prozeß darstellte. Heute laden wir die einzelnen Teile genau an den Verteilungsstellen ab.

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Ungefähr am 1. April 1913 machten wir unsern ersten Versuch mit einer Montagebahn. Es war bei der Zusammensetzung der Schwungradmagneten. Alle Versuche werden bei uns erst im kleinen xMaßstabe angestellt. Wenn wir ein besseres Arbeitsverfahren gefunden haben, tragen wir kein Bedenken, selbst grundlegende Veränderungen vorzunehmen, wir müssen uns nur vorher restlos überzeugt haben, daß die neue Methode auch wirklich die bessere ist, ehe wir zu weitgehenden Umänderungen schreiten.

Ich glaube, es war die erste bewegliche Montagebahn, die je eingerichtet wurde. Im Prinzip ähnelte sie den Schiebebahnen, deren sich die Chikagoer Fleischpacker bei der Zerlegung der Rinder bedienen. Früher, als der ganze Herstellungsprozeß bei uns noch in den Händen eines einzigen Arbeiters ruhte, war der Betreffende imstande, fünfunddreißig bis vierzig Magnete in einem neunstündigen Arbeitstag fertigzustellen, d. h. er brauchte ungefähr zwanzig Minuten pro Stück.

 

Henry Ford - My Life and Work - Ford’s magneto assembly line in 1913.

[Bild] Fords magneto Montagelinie im Jahr 1913.

Später wurde seine Arbeit in neunundzwanzig verschiedene Einzelleistungen zerlegt und die Zeit für die Zusammenstellung dadurch auf 13 Minuten, 10 Sekunden herabgedrückt. Im Jahre 1914 brachten wir die Bahn 20 Zentimeter höher an, dadurch wurde die Zeit auf sieben Minuten vermindert. Weitere Versuche über das Tempo der zu leistenden Arbeit setzte die Montagezeit.’inf fünf Minuten herab. Kurz ausgedrückt ist das Ergebnis folgendes: mit Hilfe wissenschaftlicher Experimente ist ein Arbeiter heute imstande, das Vierfache von dem zu leisten, was er vor noch verhältnismäßig sehr wenigen Jahren zu leisten vermochte. Die früher gleichfalls von nur einem Arbeiter verrichtete Zusammensetzung des Motors zerfällt heute in achtundvierzig Einzelarbeitsgänge — und die betreffenden Arbeiter leisten das Dreifache von dem, was früher geleistet wurde. Bald versuchten wir dasselbe auch bei dem Chassis.

95

Die höchste Leistung, die wir bei stationärer Chassismontage erreichten, belief sich durchschnittlich auf zwölf Stunden, acht Minuten pro Chassis. Wir machten den Versuch, das Chassis mit Winde und Seil über eine 75 Meier lange Strecke ziehen zu lassen. Sechs Monteure rückten mit ihm weiter vor und sammelten die neben dieser Strecke aufgestellten Teile im Vorübergehen auf. Dieses unvollkommene Experiment drückte bereits die Zeit auf fünf Stunden, fünfzig Minuten pro Chassis herab. Anfang 1914 legten wir die Sammelbahn höher. Wir hatten inzwischen das Prinzip der aufrechten Arbeitstellung eingeführt. Die eine Bahn befand sich 68 Zentimeter, die andere 62 Zentimeter über dem Erdboden, um sie der Größe der verschiedenen Arbeitskolonnen anzupassen. Das Heraufrücken der Arbeitsebene in Armhöhe und eine weitere Aufteilung der Arbeitsverrichtungen, so daß jeder Mann immer weniger Handgriffe zu machen hatte, reduzierte die Arbeitszeit auf eine Stunde, 33 Minuten pro Chassis. Damals wurde lediglich das Chassis in Serienarbeit zusammengesetzt. Die Aufmontierung des Oberteils erfolgte in der, John R-Street“ — der berühmten Straße, die unsere Highland Park-Fabrikanlagen durchquert. Heute wird das ganze Auto nach dem gleichen Prinzip zusammengestellt.

Man glaube ja nicht, daß dies alles sich so rasch und einfach vollzog, wie es sich anhört. Das Zeittempo der Arbeit mußte zuerst sorgfältig ermittelt werden, ‘ — bei dem Schwungradmagneten hatten wir anfangs eine Gleitgeschwindigkeit von 1, 5 Meter in der Minute. Das war zu schnell. Dann versuchten wir es mit 45 Zentimeter in der Minute. Das war wieder zu langsam. Schließlich setzten wir das Tempo auf 1, 1 Meter in der Minute fest. Die ernste Bedingung ist, daß kein Arbeiter in seiner Arbeit überstürzt werden darf, — jede erforderliche Sekunde wird ihm zugestanden, keine einzige darüber hinaus. Nachdem der überraschende Erfolg der Chassismontage uns veranlaßt hatte, unser ganzes Produktionsverfahren umzuorganisieren und in der ganzen Montageabteilung die mechanisch betriebenen Arbeitsbahnen einzuführen, haben wir für jede einzelne Montagearbeit das angemessene Arbeitstempo herausgefunden.

96

Die Chassismontagebahn z. B. bewegt sich 1, 8 Meter in der Minute, die Vorderachsenmontagebahn 3, 75 Meter in der Minute. Bei der Chassismontage sind fünfundvierzig verschiedene Operationen zu verrichten und eine entsprechende Anzahl von Stationen vorhanden. Die erste Arbeitsgruppe befestigt vier Schutzbleche an das Chassisgerüst; der Motor erscheint auf der zehnten Station und so weiter. Einige Arbeiter verrichten nur ein oder zwei kleine Handgriffe, andere wieder mehr. Der Arbeiter, dem es obliegt, einen Teil anzubringen, befestigt ihn nicht — der betreffende Teil ist vielleicht erst nach mehreren Operationen befestigt. Der Mann, der den Bolzen eintreibt, setzt nicht gleichzeitig die Schraubenmutter auf; wer die Mutter aufbringt, schraubt sie nicht fest. Bei Verrichtung Nr. 34 erhält der jungfräuliche Motor sein Benzin, nachdem er zuvor geölt worden ist; bei Verrichtung Nr. 44 wird der Kühler mit Wasser gefüllt, und bei Verrichtung Nr. 45 fährt der fertige Wagen auf John R-Street hinaus.

Genau die gleichen Methoden wurden selbstverständlich auch bei der Motorzusammensetzung durchgeführt. Im Oktober 1913 erforderte die Zusammensetzung eines Motors 9 9/10 Arbeitsstunden; sechs Monate später war die Zeit durch das System der gleitenden Montagebahnen auf 5 14/15 Arbeitsstunden gesunken. In unserer Fabrik ist jeder einzelne Arbeitsteil in Bewegung; entweder gleitet er an großen, über Manneshöhe befestigten Ketten in genauer Reihenfolge zur Montage, oder er bewegt sich auf Rollbahnen oder durch die Schwerkraft fort. Ausschlaggebend Ist die Tatsache, daß es, außer bei den Rohmaterialien, kein Heben und Schleppen gibt. Die Rohmaterialien werden auf Loren oder Schleppen durch teilweise abmontierte Fordchassis, die so beweglich und flink sind, daß sie ohne Schwierigkeit in den Gängen hin und her gleiten, dorthin geschafft, wo sie benötigt werden. Kein Arbeiter hat irgend etwas zu schleppen oder zu heben. Dazu haben wir eine Abteilung für sich — die Transportabteilung.

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Henry Ford - My Life and Work - Motor assembly at Highland Park, 1914

[Bild] Motormontage bei Highland Park 1914.

Wir begannen damit, das ganze Automobil in einer einzigen Fabrik zusammenzusetzen. Dann fingen wir an, die einzelnen Teile selbst zu fabrizieren, und sofort richteten wir Abteilungen ein, von denen jede nur einen einzigen Teil herausbrachte. So wie unser Betrieb heute organisiert ist, fabriziert jede Abteilung nur einen bestimmten Teil oder stellt ihn zusammen. Jede Abteilung ist eine kleine Fabrik für sich. Der Teil wird ihr als Rohmaterial oder als Gußform zugeführt, geht durch eine Reihe von Maschinen oder durch die Warmbehandlung oder durch sonst eine Spezialabteilung hindurch und verläßt die Abteilung als fertiges Produkt. Daß wir zu Beginn unserer Produktion die verschiedenen Abteilungen räumlich aneinander rückten, geschah nur, um den Transport zu erleichtern. Ich ahnte nicht, daß eine so streng durchgeführte vielfältige Teilung möglich war; aber mit der wachsenden Produktion und den vermehrten Abteilungen hörten wir auf Automobile zu produzieren und wurden eine Fabrik zur Herstellung von Automobilteilen. Dann machten wir wieder eine neue Entdeckung: nämlich daß sämtliche Teile durchaus nicht in ein und derselben Fabrik hergestellt zu werden brauchten. In Wahrheit war es ja gar keine Entdeckung — eigentlich hatte ich mich nur im Kreise bewegt und war zu meinem Ausgangspunkt zurückgekehrt, als ich die Motoren und wohl 90 % der verschienen Teile noch kaufte. Als wir anfingen, die Teile selbst zu fabrizieren, erschien es uns selbstverständlich, daß alle in einer Fabrik hergestellt werden müßten — als wäre es ein besonderer Vorzug, wenn der ganze Wagen unter ein und demselben Dach entstände. Jetzt sind wir zu einer ganz abweichenden Anschauung gelangt. Sollte es in Zukunft erforderlich sein, noch andere große Fabriken zu bauen, so wird das nur geschehen, weil die einzelnen Teile in so ungeheuren Mengen hergestellt werden müssen, daß dazu ein ganz großer Maßstab gehört.

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Ich hoffe, daß sich im Laufe der Zeit die große Highland Park -Fabrik nur noch auf zwei verschiedene Tätigkeiten beschränken wird. Das Gießen der Teile wird heute bereits in der River Rouge-Fabrik besorgt. Wir sind also auf dem besten Wege dorthin zurückzukehren, von wo wir ausgegangen sind — mit dem einzigen Unterschied, daß wir heute statt wie ehedem von auswärts Teile zu beziehen, diese Teile selbst auswärts herstellen.

Eine derartige Entwicklung berechtigt zu den weittragendsten Schlüssen. Sie bedeutet, wie ich in einem späteren Kapitel noch zeigen werde, daß eine in hohem Grade genormte, differenzierte Industrie sich keineswegs in einer einzigen großen Fabrikanlage zu konzentrieren und die damit verbundenen Transport- und Raumschwierigkeiten in Kauf zu nehmen braucht. Eintausend bis fünftausend Arbeiter sollten von rechtswegen das Maximum sein, das ein Fabrikbetrieb benötigt. Damit würde das schwierige Problem, die Arbeiter zu den Arbeitsstätten hin- und wieder wegzuschaffen, ganz fortfallen. Es gäbe keine übervölkerten Arbeiterquartiere und andere unnatürliche Behausungen mehr, die heute eine unvermeidliche Folge eines Riesenbetriebes sind, um eine große Menge von Arbeitern in angemessener Nähe unterzubringen.

Highland Park hat jetzt fünfhundert Abteilungen. Die Piquetie-Fabrik umfaßt nur achtzehn Abteilungen; früher hatten wir in Highland Park nur hundertachtzig. Hieraus geht am klarsten hervor, wie weit wir in der Produktion der einzelnen Teile fortgeschritten sind.

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Es vergeht kaum eine Woche, daß nicht irgendein Fortschritt an den Maschinen oder in dem Produktionsverfahren gemeldet wird, mitunter sogar in direktem Gegensatz zu den landläufigen, besten Fabrikationsmethoden“ . Ich erinnere mich zum Beispiel, daß wir den Besitzer einer Maschinenfabrik herbeiriefen, um mit ihm über den Bau einer Sondermaschine zu beraten. Die Maschine sollte zweihundert Stück in der Stunde herausbringen.

„Das muß ein Irrtum sein, “ erklärte der Maschinenfabrikant, „Sie meinen zweihundert Stück pro Tag — es gibt keine Maschine, die zweihundert in der Stunde leisten kann.“

Der Beamte unserer Gesellschaft schickte nach dem Ingenieur, der die Maschine konstruiert hatte und setzte ihm seine Wünsche auseinander.

„Schön, und was noch?”

„Völlig ausgeschlossen, ” meinte der Maschinenfabrikant eanergisch, „es gibt keine Maschine, die das leistet — ganz unmöglich.“

„Unmöglich?“ rief der Ingenieur, „wenn Sie mich in das erste Stockwerk begleiten wollen, will ich sie Ihnen in vollem Betrieb zeigen; wir haben eine selbst gebaut, um zu sehen, ob es zu machen sei, und jetzt wollen wir mehr von der Sorte haben.“

Es gibt in unserm Betriebe kein besonderes Verzeichnis der Experimente. Die Vorarbeiter und Aufseher erinnern sich des Geleisteten. Ist eine bestimmte Methode schon früher einmal vergeblich ausprobiert worden, so wird sich jemand daran erinnern können — mir liegt nichts daran, daß die Leute sich auf das berufen, was ein anderer ausprobiert hat, sonst hätten wir bald eine Menge Dinge zusammen, die sich angeblich nicht ausführen lassen. Das ist der Nachteil allzu gewissenhafter schriftlicher Aufzeichnungen, — es ist keineswegs logisch, daß ein Experiment jedesmal mißlingen muß, nur weil es das erstemal, von einer bestimmten Person auf eine bestimmte Weise ausgeführt, mißlang.

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Es hieß, daß Grauguß sich nicht nach unserer langen Kettenmethode gießen lasse, und ich glaube, es lagen sogar eine ganze Reihe von mißlungenen Experimenten vor. Trotzdem tun wir es heute. Der Betreffende, dem es endlich glückte, wußte entweder nichts von den bisherigen Ergebnissen oder er beachtete sie nicht. Ebenso erklärte man uns, es sei gänzlich unmöglich, das heiße Eisen direkt von den Schmelzöfen in die Formen zu gießen. Gewöhnlich läßt man das Eisen erst in Mulden fließen, wo es erkaltet, und schmilzt es vor dem Gießen noch einmal zusammen. In der River Rouge-Fabrik jedoch gießen wir direkt aus den Kupolöfen, die wiederum mit Hochofeneisen gefüllt werden.

Bei uns gibt es keine sogenannten, Experten“ . Ja wir haben uns gezwungen gesehen, alle zu entlassen, die sich einbilden, Experten zu sein — denn keiner, der seine Arbeit wirklich kennt, wird sich einreden, daß er sie von Grund auf beherrscht. Wer eine Arbeit gut kennt, sieht so genau die Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten, daß er unentwegt vorwärts streben und gar keine Zeit dazu haben wird, an seine Tüchtigkeit zu denken. Dieses ständige Vorwärtsstreben und -denken erzeugt Glauben und Selbstvertrauen, so daß man allmählich nichts für unmöglich hält. Hat man sich jedoch dem, Exper“ glauben hingegeben, so gibt es manches, was undurchführbar erscheint.

Ich weigere mich glatt, irgend etwas für unmöglich zu halten. Ich finde nicht, daß es auf der Welt einen Menschen gibt, der genug von irgendeiner Sache weiß, um mit Sicherheit ihre Möglichkeit oder Unmöglichkeit zu behaupten. Die richtige Art von Erfahrung, die richtige Art technischer Ausbildung müßten von rechtswegen den Gesichtskreis erweitern und die Zahl der Unmöglichkeiten einschränken. Leider ist das aber durchaus nicht der Fall.

In den meisten Fällen dienen technische Ausbildung und sogenannte Erfahrung nur dazu, eine Folge mißglückter Versuche aufzuzeichnen. Statt derartige Fehlschläge als das zu werten, was sie sind, werden sie zu Fesseln des Fortschritts. Es braucht nur einer zu kommen, sich für eine Autorität zu erklären und zu behaupten, dieses oder jenes sei undurchführbar, sofort wird der Chor gedankenloser Anhänger wiederholen:, Es ist undurchführbar.“

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Zum Beispiel das Gießen! Bei Gußarbeiten wurde von jeher viel Material verschwendet, außerdem ist das Verfahren so alt, daß eine Unmenge Traditionen daran hängen. Die Folge ist, daß Verbesserungen sich nur sehr schwer durchsetzen lassen. Eine Autorität erklärte, — bevor wir meines Wissens mit unsern Versuchen begonnen hatten, — wer da behaupte, die Kosten des Gießverfahrens innerhalb eines halben Jahres herabsetzen zu können, sei ein Schwindler.

Unsere Gießerei war so ziemlich wie alle anderen Gießereien. Als wir 1910 unsere ersten „Modell T“ – Zylinder gössen, wurde alles mit der Hand gearbeitet. Schaufeln und Schubkarren waren in Fülle vorhanden. Es gab gelernte und ungelernte Arbeit zu verrichten; wir hatten unsere Former und unsere Arbeiter. Heute verfügen wir über 5% gründlich geschulter Kernmacher und Gießer, die übrigen 95% sind ungelernt, oder, um genauer zu sein, sie müssen einen einzigen Handgriff lernen, den auch der Dümmste sich in zwei Tagen aneignen kann. Das Gießen geschieht ausnahmslos mit Maschinen. Jeder Teil, der gegossen werden muß, hat seine Einheit oder Einheitsgruppe — je nach der im Produktionsplan vorgesehenen Zahl. Die dazu erforderlichen Einrichtungen sind dem betreffenden Guß angepaßt; die zu der Einheit gehörigen Arbeiter haben daher nur einen, sich ständig wiederholenden Handgriff zu versehen. Eine Einheit besteht aus einer zu Häupten befestigten Schwebebahn, an der in bestimmten Zwischenräumen kleine Plattformen für die Gießformen angebracht sind. Ohne mich auf technische Details einzulassen, will ich noch bemerken, daß die Herstellung der Formen und der Kerne sowie das Abdichten geschieht, während sich die Arbeit auf den Plattformen weiter bewegt.

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Das flüssige Gut wird wieder an einer anderen Stelle eingegossen, während die Arbeit weiter gleitet, und bis die Form mit dem gegossenen Metall die Endstation erreicht hat, ist es genügend abgekühlt, um auf automatischem Wege zur Putzerei, maschinellen Bearbeitung und Montage weiterbefördert zu werden, indes die Plattform weitergleitet, um eine neue Ladung aufzunehmen.

Ein anderes Beispiel — die Montage der Kolbenstange. Selbst nach dem alten System nahm der Vorgang nur drei Minuten in Anspruch — schien also gar keiner besonderen Beachtung wert. Es standen dafür zwei Bänke und insgesamt achtundzwanzig Mann zur Verfügung: in einem neunstündigen Arbeitstag setzten sie, alles in allem, 175 Kolbenstangen zusammen — das heißt, sie brauchten genau drei Minuten, fünf Sekunden pro Stück. Eine Kontrolle gab es nicht, und viele Kolbenstangen mußten von der Motormontage als unbrauchbar zurückgewiesen werden. Der ganze Vorgang ist überaus einfach. Der Arbeiter zog den Stift aus dem Kolben heraus, ölte ihn, schob die Stange an ihre Stelle und den Stift durch Stange und Kolben hindurch, zog die eine Schraube an und die andere auf, und die Sache war erledigt. Der Vorarbeiter unterzog den ganzen Vorgang einer genauen Untersuchung, vermochte aber nicht zu entdecken, weshalb er ganze drei Minuten beanspruchte. Er analysierte daher die verschiedenen Bewegungen mit einer Stoppuhr und fand, daß bei einem neunstündigen Arbeitstag vier Stunden mit dem Hinund Hergehen vergingen. Die Arbeiter gingen nicht etwa fort, aber sie mußten sich hin und her bewegen, um ihr Material heranzuholen und das fertige Stück beiseite zu schieben. Während des ganzen Vorganges hatte jeder Arbeiter acht verschiedene Handgriffe zu verrichten. Der Vorarbeiter entwarf einen neuen Plan, indem er den ganzen Vorgang in drei Verrichtungen zerlegte, brachte an der Bank einen Schlitten an, stellte drei Mann an jeder Seite auf und einen Aufseher an das eine Ende.

103

Statt daß ein Mann sämtliche Handgriffe tat, verrichtete er jetzt nur den dritten Teil, — nur so viel, als möglich war, ohne sich hin und her zu bewegen. Die Arbeitsgruppe wurde von achtundzwanzig auf vierzehn Mann herabgesetzt. Die Rekordleistung der achtundzwanzig Mann waren 175 Stück pro Tag gewesen. Heute bringen sieben Mann bei achtstündiger Arbeitszeit 2600 Stück pro Tag heraus. Es erübrigt sich wohl, die Ersparnis auszurechnen!

Das Lackieren der Hinterachse war früher eine zeitraubende Arbeit. Die Achse wurde mit der Hand in einen Kübel voll Emaillelack getaucht, wozu verschiedene Handgriffe und zwei Mann erforderlich waren. Heute verrichtet ein einziger Mann die ganze Arbeit mit Hilfe einer besonderen, von uns erfundenen und gebauten Maschine. Er hat nichts weiter zu tun, als die Achse auf eine bewegliche Kette zu hängen, auf der sie bis zu dem Bottich weitergleitet. Zwei Hebel schieben Greifer über die am Bottich befestigten Zapfen, der Bottich wird 1, 8 Meter in die Höhe gehoben, die Achse taucht in den Lack, dann sinkt der Bottich wieder in die Tiefe, und die Achse wandert weiter in den Trockenofen. Die ganze Prozedur dauert genau i3 Sekunden.

Der Kühler ist eine komplizierte Angelegenheit und das Verlöten erforderte einige Geschicklichkeit. Er besteht aus fünfundneunzig Röhren, die mit der Hand einzupassen und zu verlöten eine langwierige Gedulds- und Geschicklichkeitsprobe war. Heute wird die ganze Arbeit von einer Maschine verrichtet, die in acht Stunden 1200 Radiatoren Hohlkörper herstellt; diese werden auf mechanischem Wege durch einen Ofen geführt und dort verlötet. Blechschmiede und geschulte Arbeitskräfte sind überflüssig geworden.

104

Früher befestigten wir die Teile der Kurbelgehäuse an dem Gehäuse mittels Drucklufthämmer, die damals als die neueste Errungenschaft galten. Sechs Mann waren nötig, um die Hämmer zu halten und weiter sechs Mann für die Gehäuse, und der Lärm war unerträglich. Heute verrichtet eine von einem einzigen Mann bediente automatische Presse das Fünffache von dem, was diese zwölf Männer an einem Tage schafften.

In der Piquette-Fabrik mußte der Zylinder früher während des Gießvorganges eine Strecke von rund 1200 Meter zurücklegen; heute haben wir sie auf etwas über 90 Meter reduziert.

Kein Material wird bei uns mit der Hand bearbeitet, keine einzige Verrichtung mit der Hand betrieben. Ist es zu erreichen, daß eine Maschine selbsttätig arbeitet, so wird es durchgeführt. Von keinem einzigen Handgriff glauben wir, daß er nun endgültig auf die beste und billigste Art verrichtet wird. Dabei sind nur zehn Prozent unserer Handwerkszeuge Spezial Werkzeuge; der Rest besteht lediglich aus den üblichen Maschinen, die den betreffenden Verrichtungen angepaßt sind. Und alle Maschinen stehen dicht beieinander. Wir haben pro Quadratmeter Raum mehr Maschinen aufgestellt, als irgendeine andere Fabrik der Welt — jeder überflüssige Raum bedeutet eine unnötige Erhöhung der Produktionskosten. Wir wollen aber keine unnötige Teuerung. Trotzdem ist kein Platzmangel da — jeder hat so viel Platz, als er braucht, aber keinen darüber hinaus. Eine wachsende Verteilung und Differenzierung der Handgriffe, ständiger Fluß und Bewegung in der Arbeit — das ist das Wesen der wahren Produktion. Daneben darf nicht vergessen werden, daß sämtliche Teile so konstruiert sind, um die Herstellung möglichst zu vereinfachen. Und die Ersparnisse? Obgleich der Vergleich etwas hinkt, ist das Ergebnis doch verblüffend.

105

Käme bei unserer gegenwärtigen Produktionsmenge die gleiche Zahl der Angestellten auf den Wagen wie 1913 — bei Gründung unseres Betriebes — dabei wurden diese Arbeitskräfte nur zu Montagezwecken verwandt — wir müßten heute über 200000 Arbeiter beschäftigen. Tatsächlich beträgt die Zahl der bei uns angestellten Arbeiter in der Zeit, da unsere Produktion mit 4000 Wagen pro Tag ihren Höhepunkt erreicht hatte, noch keine 50000 Mann!

106

 

 

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Version 1: Published Aug 4, 2015

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Notes

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Knowledge is Power in Our Struggle for Racial Survival

(Information that should be shared with as many of our people as possible — do your part to counter Jewish control of the mainstream media — pass it on and spread the word) … Val Koinen at KOINEN’S CORNER

Note: This document is available at:

https://katana17.wordpress.com/

 

 

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Henry Ford — Teil 1: Vorwort des Herausgebers; Einleitung Mein Leitgedanke

Henry Ford — Teil 2: Geschäftsanfänge

Henry Ford — Teil 3: Was ich vom Geschäft erlernte

Henry Ford — Teil 4: Das eigentliche Geschäft beginnt

Henry Ford — Teil 5: Das Geheimnis der Produktion und des Dienens

Henry Ford — Teil 6: Die eigentliche Produktion beginnt

Henry Ford — Teil 7: Maschinen und Menschen

Henry Ford — Teil 8: Der Terror der Maschine

 

 

 

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Version 1: Aug 4, 2015

 

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Henry Ford — Part 6: Getting into Production

[This autobiography of Henry Ford describes the creation and building of the Ford Motor Company as well as his business philosophy. Ford was one of the world’s greatest industrialists, businessmen, entrepreneurs and visionaries. He introduced the assembly line, reduced working hours, introduced a high minimum wage, the five-day work week, etc., at the beginning of the 20th century. Ford was greatly admired by Adolf Hitler, the driving force behind National Socialism. In turn, Ford became an admirer of Hitler and equally shared his understanding of the menace the world faced with International jewry. — KATANA]

 

Henry Ford - My Life and Work - Cover Ver 2

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My Life and Work

 

Henry Ford

 

 

Part 6 

 

IN  COLLABORATION  WITH

SAMUEL  CROWTHER

 

GARDEN CITY                       NEW YORK

DOUBLEDAY,  PAGE  &  COMPANY

 

1923

 

 

CONTENTS

 

 

 

Introduction — What is the Idea? ……………….……………… 1

Chapter I. The Beginning of Business ……………..….………. 21

Chapter II. What I Learned About Business ……………….. 33

Chapter III. Starting the Real Business …………..………….. 47

Chapter IV. The Secret of Manufacturing and Serving .. 64

Chapter V. Getting into Production ……………….…….……… 77

Chapter VI. Machines and Men …………………………..………. 91

Chapter VII. The Terror of the Machine ………….………….. 103

Chapter VIII. Wages …………………………………………..………. 116

Chapter IX. Why Not Always Have Good Business? ……..131

Chapter X. How Cheaply Can Things Be Made? …….……. 141

Chapter XI. Money and Goods …………………………..……….. 156

Chapter XII. Money — Master or Servant? ………….……… 169

Chapter XIII. Why Be Poor? ……………………………..……….. 184

Chapter XIV. The Tractor and Power Farming ..…….…… 195

Chapter XV. Why Charity? …………………………………………. 206

Chapter XVI. The Railroads ………………………………………… 222

Chapter XVII. Things in General ………………………..……….. 234

Chapter XVIII. Democracy and Industry ………..………….. 253

Chapter XIX. What We May Expect …………………..……….. 267

Index ……………………………………………………………..…..……… 285

 

 

 

Chapter V

 

Getting into Production

 

 

 

 

 

 

If a device would save in time just 10 per cent. or increase results 10 per cent., then its absence is always a 10 per cent. tax. If the time of a person is worth fifty cents an hour, a 10 per cent. saving is worth five cents an hour. If the owner of a skyscraper could increase his income 10 per cent., he would willingly pay half the increase just to know how. The reason why he owns a skyscraper is that science has proved that certain materials, used in a given way, can save space and increase rental incomes. A building thirty stories high needs no more ground space than one five stories high. Getting along with the old-style architecture costs the five-story man the income of twenty-five floors. Save ten steps a day for each of twelve thousand employees and you will have saved fifty miles of wasted motion and misspent energy.

Those are the principles on which the production of my plant was built up. They all come practically as of course. In the beginning we tried to get machinists. As the necessity for production increased it became apparent not only that enough machinists were not to be had, but also that skilled men were not necessary in production, and out of this grew a principle that I later want to present in full.

[Page 77]

It is self-evident that a majority of the people in the world are not mentally — even if they are physically — capable of making a good living. That is, they are not capable of furnishing with their own hands a sufficient quantity of the goods which this world needs to be able to exchange their unaided product for the goods which they need. I have heard it said, in fact I believe it is quite a current thought, that we have taken skill out of work. We have not. We have put in skill. We have put a higher skill into planning, management, and tool building, and the results of that skill are enjoyed by the man who is not skilled. This I shall later enlarge on.

Henry Ford - My Life and Work - 1913 Experimenting with mounting body on Model T chassis

[Image] 1913 Experimenting with mounting body on Model T chassis. Ford tested various assembly methods to optimize the procedures before permanently installing the equipment. The actual assembly line used an overhead crane to mount the body.

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Henry Ford — Teil 5: Das Geheimnis der Produktion und des Dienens

[Die Autobiographie von Henry Ford die Gründung und Bau der Ford Motor Company sowie seine Unternehmensphilosophie beschreiben. Ford war einer der weltweit größten Industriellen, Geschäftsleute, Unternehmer und Visionäre. Er führte das Fließband, Kurzarbeit, führte eine hohe Mindestlöhne, die Fünf-Tage-Woche, usw., zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ford war stark von Adolf Hitler, die treibende Kraft hinter dem Nationalsozialismus zu bewundern. Im Gegenzug wurde Ford ein Bewunderer von Hitler und sein Verständnis für die Bedrohung der Welt mit dem internationalen Judentum konfrontiert zu gleichen Teilen getragen. — KATANA]

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Cover

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Mein Leben und Werk

 

Henry Ford

 

 

Teil 5 

 

Henry Ford - Mein Leben Und Werk - Portrait

 

 HENRY FORD

MEIN LEBEN UND WERK

EINZIG AUTORISIERTE DEUTSCHE AUSGABE

VON

CURT UND MARGUERITE THESING

ACHTZEHNTE AUFLAGE

PAUL LIST VERLAG LEIPZIG

DRUCK VON HESSE & BECKER, LEIPZIG

1923

 

 

INHALT

Seite

 

Vorwort des Herausgebers  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . . . . VI

Einleitung Mein Leitgedanke  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . . .  1

I. Kapitel. Geschäftsanfänge  . . . . . . . . . . . . . . . . .  . . . . . . . . . . . 25

II. Kapitel. Was ich vom Geschäft erlernte  . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

III. Kapitel. Das eigentliche Geschäft beginnt . . . . . . . . . . . . . . . 54

IV. Kapitel. Das Geheimnis der Produktion und des Dienens . . . 74

V. Kapitel. Die eigentliche Produktion beginnt  . . . . . . . . . . . . . . 89

VI. Kapitel. Maschinen und Menschen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  . 106

VII. Kapitel. Der Terror der Maschine  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  120

VIII. Kapitel. Löhne  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135

IX. Kapitel. Warum nicht immer  gute Geschäfte machen?. . . . .153

X. Kapitel. Wie billig lassen sich Waren herstellen? . . . . . . . . . . 165

XI. Kapitel. Geld und Ware  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 183

XII. Kapitel. Geld — Herr oder Knecht?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198

XIII. Kapitel. Warum arm sein?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .215

XIV. Kapitel. Der Schlepper und elektrisch

betriebene Landwirtschaft  . . . . . . . . . . . . . . . . . .228

XV. Kapitel. Warum Wohltätigkeit?  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 242

XVI. Kapitel. Die Eisenbahnen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260

XVII. Kapitel. Von allem Möglichen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  274

XVIII. Kapitel. Demokratie und Industrie  . . . . . . . . . . . . . . . . . .  296

XIX. Kapitel. Von künftigen Dingen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 312

VI

 

 

IV. KAPITEL

 

 

DAS GEHEIMNIS DER 

 

PRODUKTION UND DES DIENENS

 

 

 

 

Ich betone ausdrücklich: ich schildere die Entwicklung der Ford-Automobil-Gesellschaft nicht aus persönlichen Gründen. Ich predige keineswegs: Gehe hin und tue desgleichen. Ich versuche nur, nachdrücklich darauf hinzuweisen, daß die heute üblichen Methoden, Geld zu verdienen, nicht die besten sind. Jetzt war ich bis zu dem Punkte gediehen, um mich vollständig von ihnen abwenden zu können. Von dieser Zeit datiert der beispiellose Erfolg der Gesellschaft.

Wir waren im großen und ganzen den in unserer Industrie gebräuchlichen Methoden gefolgt. Unser Wagen war nur weniger kompliziert als die anderen. Wir hatten kein fremdes Kapital in unserm Betriebe. Aber abgesehen von diesen beiden Tatsachen unterschieden wir uns kaum von den übrigen Automobilgesellschaften, es sei denn in unserm Erfolg und in dem streng aufrecht erhaltenen Prinzip, nur gegen bar zu verkaufen, den gesamten Gewinn wieder in das Geschäft zu stecken und stets über ein Saldo an flüssigem Kapital zu verfügen. Wir hatten zu sämtlichen Rennen unsere Wagen gestellt. Wir machten Reklame und organisierten eifrig den Betrieb; abgesehen von der Einfachheit unseres Wagens bestand der Hauptunterschied der Konstruktion darin, daß wir keine reinen Luxuswagenherstellon, Unser Wagen war so gut wie jedes andere Tourenauto, aber wir legten keinen Wert auf luxuriöse Ausstattung. Wir waren bereit, auf Wunsch besondere Arbeit zu leisten und hätten wahrscheinlich auch gegen einen hohen Preis einen Extrawagen hergestellt. Wir waren ein blühendes Unternehmen. Wir hätten uns ohne weiteres auf die Bärenhaut legen und sagen können: Wir haben es geschafft. Jetzt wollen wir sehen, daß wir uns das Errungene erhalten.

76

In der Tat war eine gewisse Neigung hierzu vorhanden. Von den Aktionären waren einige ernsthaft besorgt, als unsere Produktion einen Stand von hundert Wagen pro Tag erreichte. Sie wollten etwas unternehmen, um zu verhindern, daß sich die Gesellschaft ruinierte, und waren unbeschreiblich entsetzt, als ich darauf erwiderte: „Hundert Wagen pro Tag sind gar nichts, ich hoffe, es bald auf tausend zu bringen.“ Wie ich hörte, erwogen sie allen Ernstes, gerichtlich gegen mich vorzugehen. Wäre ich den Ansichten meiner Associes gefolgt, so hätte ich den Betrieb auf seinem damaligen Umfange erhalten, unser Geld in einem eleganten Direktionsgebäude angelegt, mit allzu rührigen Konkurrenten eine Verständigung zu erlangen gesucht, von Zeit zu Zeit neue Typen entworfen, um das Publikum zu fesseln und mich allmählich in die Lage eines ruhigen, gesitteten Bürgers mit einem ruhigen gesitteten Geschäft zu begeben.

Die Versuchung, stehen zu bleiben und sich an das Erworbene zu halten, ist durchaus natürlich. Ich sympathisiere von Herzen mit dem Wunsche, einem arbeitsreichen Leben zu entrinnen, sich der Muße und Bequemlichkeit zu weihen. Ich selbst habe zwar niemals diesen Drang gefühlt, kann ihn aber vollauf verstehen — obgleich ich der Meinung bin, daß ein Geschäftsmann, der sich zur Ruhe setzt, sich dann ganz aus dem Geschäft zurückziehen sollte. Es herrscht nicht selten die Neigung, sich zurückzuziehen und trotzdem die Fäden in den Händen zu behalten. Ein derartiges Verhalten gehörte indes nicht zu meinen Absichten. Unsere Fortschritte stachelten mich zu neuen Fortschritten an. Sie waren nur ein Fingerzeig, daß wir jetzt an einem Punkte stünden, wo wir wirkliche Dienste leisten konnten.

76

Tag für Tag halte ich mich in vergangenen Jahren mit dem Plan eines Universalmodelles getragen. Das Publikum hatte gezeigt, in welcher Weise es auf die verschiedenen Modelle reagierte. Die bisher laufenden Wagen, die Rennen und Probefahrten gaben glänzende Winke über die sich als notwendig erweisenden Änderungen; und schon 1906 war ich mir bis in alle Einzelheiten klar, wie der von mir geplante Wagen aussehen würde. Es fehlte mir jedoch das nötige Material, um die nötige Kraftleistung bei geringstem Gewicht zu erzielen. Ich entdeckte das betreffende Material fast wie durch Zufall.

1905 war ich bei einem Rennen in Palm Beach. Es gab einen Riesenzusammenstoß, und ein französischer Wagen wurde vollständig zertrümmert. Wir hatten unser „Modell K“, den großen Sechszylinder, laufen lassen. Mir schien, der fremde Wagen sei zierlicher und besser gebaut als alle, die wir kannten. Nach dem Unglück sammelte ich einen Splitter vom Ventilschaft auf. Er war sehr leicht und sehr hart. Ich fragte, woraus er gemacht sei. Keiner wußte es. Ich übergab ihn meinem Gehilfen. ,,Suchen Sie so viel wie möglich hierüber zu erfahren,“ sagte ich, ,,das ist die Materialsorte, die wir für unsere Wagen brauchen.“

Er entdeckte schließlich, daß der Splitter aus einem in Frankreich fabrizierten, Vanadium enthaltenden Stahl bestünde. Wir fragten bei jedem Stahlwerk in Amerika an — keines vermochte Vanadiumstahl herzustellen. Ich ließ aus England jemand kommen, der Vanadiumstahl fabrikmäßig herzustellen verstand. Nun galt es noch, ein Werk ausfindig zu machen, das dazu imstande war. Hier stellte sich eine neue Schwierigkeit heraus. Zur Gewinnung von Vanadium sind 1600 Grad Celsius erforderlich. Die gewöhnlichen Schmelzöfen gehen nicht über 1500 Grad als Höchsttemperatur hinaus. Schließlich fand ich ein kleines Stahlwerk in Canton, Ohio, das sich dazu bereit erklärte Ich bot der Direktion an, sie für eventuelle Verluste zu entschädigen, falls sie den nötigen Hitzegrad erzeugen wollte.

77

Sie willigte ein. Der erste Versuch mißlang. Es blieb nur eine minimale Menge Vanadium in dem Stahl zurück. Ich ließ den Versuch wiederholen, diesmal mit Erfolg. Bisher waren wir genötigt gewesen, uns mit einem Stahl von 42 bis 5000 Kilogramm pro Quadratzentimeter Zugfestigkeit zu begnügen, während bei Vanadiumstahl die Festigkeit sich auf 12000 Kilogramm pro Quadratzentimeter erhöhte.

Nachdem das Vanadium gesichert war, machte ich mich daran, unsere sämtlichen Modelle auseinanderzunehmen und die einzelnen Teile auf das genaueste zu untersuchen, um heraus zu bekommen, welche Stahlart für jeden Teil am geeignetsten wäre — ob harter, spröder oder elastischer Stahl. Wir waren meines Wissens der erste Großbetrieb, der für seine eigenen Produktionszwecke die erforderlichen Stahlsorten mit wissenschaftlicher Genauigkeit feststellen ließ. Als Resultat wählten wir zwanzig verschiedene Stahlsorten für die verschiedenen Teile aus. Zehn davon bestanden aus Vanadiumlegierungen. Vanadium gelangte überall dort zur Verwendung, wo große Festigkeit und geringes Gewicht erforderlich waren. Natürlich gibt es alle möglichen Sorten von Vanadiumstahl. Die übrigen darin enthaltenen Bestandteile sind verschieden, je nachdem der betreffende Teil starker Abnutzung unterworfen ist oder elastisch sein muß, — kurz und gut nach den an ihn gestellten Anforderungen. \or diesen Untersuchungen waren, so viel ich weiß, nicht mehr als vier verschiedene Stahlsorten bei der Automobilindustrie in Gebrauch. Durch weitere Versuche mit Wärmebehandlung ist es uns gelungen, die Festigkeitseigenschaften des Stahls noch zu erhöhen und das Gewicht des Wagens entsprechend zu vermindern. 1910 wählte das französische Departement für Handel und Industrie ein Verbindungsstück unserer Steuerung als Vergleichsobjekt, um dieses neben dem entsprechenden Teil des damals besten französischen Wagens verschiedenen Probeversuchen zu unterziehen. Das Ergebnis war, daß unser Stahl sich in jedem einzelnen Falle als dauerhafter erwies.

78

Der Vanadiumstahl ermöglichte eine beträchtliche Gewichtsersparnis. Die übrigen Teile für mein Universalmodell waren von mir bereits durchgearbeitet worden. Jetzt galt es, die einzelnen Teile gegeneinander abzuwägen. Das Versagen eines einzigen Teiles kann den Verlust eines Menschenlebens zur Folge haben. Die größten Unglücksfälle können durch die geringere Festigkeit einiger Teile entstehen. Die Schwierigkeiten, die es bei dem Entwurf eines Universalwagens zu lösen galt, bestanden daher zum Teil darin, sämtliche Teile unter Berücksichtigung ihres jeweiligen Zweckes möglichst gleichmäßig widerstandsfähig zu machen. Außerdem mußte der Motor „narrenfest“ gemacht werden. Das war an sich keine leichte Sache. Denn ein Benzinmotor ist von Natur aus ein empfindliches Instrument und läßt sich mit etwas gutem Willen ohne jede Schwierigkeit auf das gründlichste in Unordnung bringen. Ich wählte daher folgendes Schlagwort:

„Wenn einer meiner Wagen versagt, weiß ich, daß ich daran schuld habe.“

Von dem Tage an, da das erste Automobil auf der Straße erschien, war ich von seiner Notwendigkeit überzeugt. Diese Überzeugung veranlaßte mich geradeswegs auf das eine Ziel — einen Wagen für die grofje Masse zu bauen — loszuarbeiten. Mein ganzes Streben war damals und ist auch heule noch darauf gerichtet, einen einzigen Wagen — ein Universalmodell — herauszubringen. Jahraus, jahrein war es mein Bemühen, bei ständigem Preisabbau diesen Wagen zu verbessern, zu verfeinern und zu vervollkommnen. Der Universalwagen mußte sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

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1. Erstklassiges Material zur dauernden und ausgiebigsten Benutzung. Vanadiumstahl ist der stärkste, zäheste und widerstandsfähigste Stahl. Aus ihm sind Unter- und Oberbau des Wagens konstruiert. Er stellt für diese Zwecke die hochwertigste aller Stahlsorten dar, und der Preis darf bei ihm keine Rolle spielen.

2. Einfachheit — denn die Masse besteht nicht aus Mechanikern.

3. Ausreichende Motorkraft.

4. Absolute Zuverlässigkeit — da der Wagen den verschiedensten Ansprüchen gerecht werden und auf guten und schlechten Wegen fahren muß.

5. Leichtigkeit. Bei dem Fordwagen hat ein Kubikzoll Kolbenfläche nur 7,95 Pfund zu tragen, ein Grund, weshalb man einen Ford niemals versagen sieht, einerlei, ob es über Sand und Schmutz, Schnee und Matsch, durch Wasser und über Berge, über Felder und wegelose Ebenen geht.

6. Fahrtsicherheit. Man müßte stets Herr über die Fahrtgeschwindigkeit sein, jeder heiklen Situation, ob in vollem Großstadtverkehr oder auf gefährlichen Wegen, begegnen können. Die Steuerung des Ford kann von jedem gehandhabt werden. Das ist der Grund zu der Redensart:

„Jedes Kind kann einen Ford fahren.“ Man kann fast überall mit ilim kehren.

7. Je schwerer der Motor, um so höher der Benzin-, Olund Fettverbrauch. Je leichter das Gewicht, um so geringer die Betriebskosten. Das geringe Gewicht des Fordwagens galt anfangs als ein Nachteil. Jetzt aber hat sich das geändert.

Das Modell, für welches ich mich zuletzt entschied, war ,,Modell T“. Die charakteristische Eigenschaft dieses neuen Modells — das ich zu meinem einzigen Modell für die eigentliche Produktion zu machen beabsichtigte, falls es sich, wie ich bestimmt erwartete, durchsetzte — war seine Einfachheit.

 

Henry Ford - My Life and Work - Model T Ford 1908

 

[Bild] Am 1. Oktober 1908 rollte der erste Ford T-Modell aus der Fabrik auf Piquette Avenue in Detroit.

80

Der Waagen bestand aus nur vier Konstruktionseinheiten: aus der Kraftanlage, dem Wagengerüst, der Vorder- und der Hinterachse. Sie alle waren überall leicht zu haben und so gebaut, daß keine besondere Geschicklichkeit dazu gehörte, um sie zu reparieren oder sie zu ersetzen. Schon damals glaubte ich — obgleich ich dank der Neuheit der Idee nur wenig davon verlauten ließ — daß es möglich sein würde, alle Teile so einfach und auch so billig herzustellen, daß alle teueren Handwerkernacharbeiten vollständig wegfielen. Die verschiedenen Teile sollten so billig sein, daß es billiger käme, neue zu kaufen, als die alten reparieren zu lassen. Sie sollten wie Nägel und Riegel in jeder Eisenhandlung geführt werden. Meine Aufgabe als Erbauer war es, den Wagen so restlos zu vereinfachen, daß jeder ihn verstehen mußte.

Das wirkt nach beiden Richtungen hin und gilt für alles. Je weniger kompliziert ein Artikel, um so leichter die Herstellung, um so niedriger der Preis und um so größer die Umsatzmöglichkeit.

Es erübrigt sich, die technischen Einzelheiten zu erörtern, vielleicht ist es hier aber so gut wie anderswo am Platze, die verschiedenen Modelle Revue passieren zu lassen, da ,,Modell T“ ihre Reihen beschließt, und das ihm zugrunde liegende Geschäftsprinzip mein Geschäft auf ganz neue Wege leitete.

Alles in allem waren ,,Modell T“ acht verschiedene Modelle vorangegangen: ,,Modell A“, ,, Modell B“, ,,Modell C“, „Modoll F“, „Modell N“, „Modell R“, „Modell S“ und „Modell K“. Von diesen hatten „Modell A“, „Modell B“ und „Modell F“ gegeneinander versetzte liegende Zweizylindermotoren. Bei ,,Modell A“ befand sich der Motor hinter dem Führersitz, bei allen anderen Modellen unter einer Haube vorne. „Modell B“, „Modell N“, „Modell R“, „Modell S“ hatten vierzylindrige stehende Motoren. „Modell K“ war sechszylindrig; ,,Modell A“ entwickelte acht Pferdekräfte, ,,Modell B“ vierundzwanzig bei einem Zylinderdurchmesser von 114 Millimetern und einem Kolbenhub von 127 Millimetern.

81

Die meiste Kraft entwickelte das sechszylindrige ,,Modell K“ mit vierzig Pferdekräften. Die größten Zylinder hatte „Modell B“, die kleinsten „Modell N“, „Modell R“ und „Modell S“. Ihr Zylinderdurchniesser hetrug 95 Millimeter und ihr Kolbenhub 85 Millimeter. „Modell T“ hat einen Zylinderdurchmesser von 95 Millimeter und einen Kolbenhub von 101 Millimeter. Die Zündung erfolgte bei allen mit Ausnahme von „Modell B“, das Akkumulatorenbatterien hatte, und „Modell K“, das sowohl Batterien wie Magnetzündung hatte, durch Trockenbatterien. In dem jetzigen Modell ist der Magnet eingebaut und bildet einen Teil der Kraftanlage. Die ersten vier Modelle besaßen konische Zahnrädergetriebe, die letzten vier arbeiteten gleich dem gegenwärtigen Modell mit mehrfachem Planscheibengetriebe. Alle Wagen hatten Planetengetriebe. ,,Modell A“ hatte Kettenantrieb; ,,Modell B“ Wellenübertragung; die beiden folgenden Modelle wieder Kettenantrieb und die späteren alle wiederum Wellenübertragung. Der Achsenabstand betrug bei ,,Modell A“ 1,8 Meter, bei dem sehr bewährten „Modell B“ 2,3 Meter, bei „Modell K“ 3 Meter, bei „Modell C“ 2 Meter und bei den übrigen Modellen 2,1 Meter. Das gegenwärtige Modell mißt 2,5 Meter von Achse zu Achse. Bei den ersten fünf Modellen wurde die ganze Bereifung und Ausrüstung extra berechnet. Die nächsten drei wurden mit teilweiser Ausrüstung verkauft. Heute ist Bereifung und Ausrüstung im Preise mit einbegriffen. ,,Modell A“ wog 565 Kilogramm. Am leichtesten waren ,,Modell N“ und ,, Modell R“. Sie wogen 475 Kilogramm, waren aber in der Hauptsache für Stadtzwecke bestimmt. Am schwersten war der Sechszylinder mit 900 Kilogramm, während der heutige Wagen nur 543 Kilogramm wiegt.

Modell T“ halte keine Eigenschaft, die nicht bereits im Kern in dem einen oder andern älteren Modell enthalten war. Alle Einzelheiten waren auf das gewissenhafteste ausgeprobt. Sein Erfolg beruhte daher nirgends auf Zufall, sondern war einfach unausbleiblich. Er mußte kommen, denn der Wagen war ja nicht an einem Tage erbaut. Er barg alles, was ich an Ideen, Geschick und Erfahrung in ein Automobil hineinzustecken vermochte, plus dem richtigen Material, dessen ich hier zum ersten Male hatte habhaft werden können. Wir brachten ,,Modell T“ für die Saison 1908/09 heraus.

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Die Gesellschaft war damals fünf Jahre alt. Ursprünglich halle die Fabrik 12 Ar umfaßt. Im ersten Jahre hatten wir 311 Leute beschäftigt, 1708 Wagen herausgebracht und nur eine Zweigstelle unterhalten. 1908 hatte der Quadratgrundriß der Fabrik sich auf 1,05 Hektar erhöht, und die gesamten Baulichkeiten waren in unsern Besitz übergegangen. Die Durchschnittszahl der Angestellten war auf 1908 gestiegen. Unsere Produktion belief sich auf 6181 Wagen, und wir hatten vierzehn Zweigstellen. Das Geschäft blühte.

In der Saison 1908/09 fuhren wir fort, ,,Modell R“ und ,,Modell S“, vierzylindrige Stadt- und Geschäftswagen, kurz, die bisher so überaus gangbaren Modelle zu bauen, die wir mit 700 und 760 Dollars verkauften, bis ,,Modell T“ sie restlos verdrängte. Unser Umsatz belief sich auf 10607 Wagen — mehr als je eine Gesellschaft bisher verkauft hatte. Der Preis für den Tourenwagen betrug 85o Dollar. Auf demselben Chassis montierten wir einen Stadtwagen für 1000 Dollar, einen Landwagen für 820 Dollar, ein Kupee für 960 Dollar und ein Landaulet für 95o Dollar.

Das betreffende Geschäftsjahr bewies mir einwandfrei, daß es nun an der Zeit sei, die neue Geschäftspraktik einzuführen. Unsere Agenten waren, ehe ich die neue Taktik ankündigte, von dem großen Umsatz zu dem Glauben getrieben, daß jener sich sogar noch erhöhen ließe, wenn wir nur mehr Modelle hätten. Seltsam, daß, sobald ein Artikel gut eingeführt ist, die Meinung auftaucht, er ließe sich noch viel besser einführen, wenn man ihn nur anders machte.

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Es herrscht eine gewisse Neigung, mit Stilarten und Typen zu experimentieren und eine gute Sache durch allerlei Umänderungen zu verderben. Die Agenten beharrten bei ihrer Ansicht, die Auswahl zu vergrößern. Sie hörten auf die 5 %, die Extrakunden, die besondere Wünsche äußerten, und achteten nicht auf die 95 %, die schlechtweg kauften. Kein Geschäft vermag sich zu vervollkommnen, ohne Beschwerden und Winken die peinlichste Aufmerksamkeit zu schenken. Ist die Dienstleistung in irgendeinem Punkte mangelhaft, so ist sofort die strengste Untersuchung einzuleiten; bezieht der Wink sich jedoch auf etwas Äußerliches, auf Stil oder Typ, so gilt es, sich vorerst zu vergewissern, ob es sich nicht nur um eine persönliche Laune handelt. Verkäufer ziehen es vor, den Launen ihrer Kundschaft nachzugeben, statt sich genügend Kennntisse anzueignen, um dem launenhaften Kunden klarzumachen, daß sie seinen Wünschen in jeder Hinsicht gerecht zu werden vermögen — vorausgesetzt natürlich, daß ihr Verkaufsartikel tatsächlich diesen Wünschen entspricht.

So erklärte ich denn 1909 eines schönes Morgens ohne jede vorherige Ankündigung, daß wir in Zukunft nur noch ein Modell herausbringen würden, nämlich „Modell T“, und daß sämtliche Wagen das gleiche Chassis haben würden. Ich erklärte:

,,Jeder Kunde kann seinen Wagen beliebig anstreichen lassen, wenn der Wagen nur schwarz ist.“

Ich kann nicht behaupten, daß ich irgendwelche Zustimmung gefunden hätte. Die Verkaufsleute konnten natürlich die vielen Vorteile nicht einsehen, die ein einziges Modell für die Produktion bedeutet. Sie meinten, unsere bisherige Produktion wäre gut genug gewesen, und es herrschte die feste Überzeugung, daß eine Herabsetzung des Verkaufspreises auch den Umsatz verringern würde; Kunden, die Qualitätsarbeit suchten, würden dadurch abgeschreckt. Ersatz für sie gäbe es nicht.

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Damals herrschten noch sehr unklare Begriffe über die Automobilindustrie. Ein Auto galt nach wie vor als Luxusartikel. Die Produzenten trugen selbst viel dazu bei, diesen Glauben zu verbreiten. Irgendein Schlaukopf hatte die Bezeichnung ,,Vergnügungswagen“ erfunden. Die ganze Reklame betonte daher in erster Linie den Vergnügungsgedanken. Die Einwände der Verkaufsleute waren nicht unbegründet, besonders als ich mit folgender Ankündigung heausrückte:

„Ich beabsichtigte ein Automobil für die Menge zu bauen. Es wird groß genug sein, um die Familie mitzunehmen, aber klein genug, daß ein einzelner Mann es lenken und versorgen kann. Es wird aus dem allerbesten Material gebaut, von den allerersten Arbeitskräften gefertigt und nach den einfachsten Methoden, die die moderne Technik zu ersinnen vermag, gebaut sein. Trotzdem wird der Preis so niedrig gehalten werden, daß jeder, der ein anständiges Gehalt verdient, sich ein Auto leisten kann, um mit seiner Familie den Segen der Erholung in Gottes freier, reiner Luft zu genießen.“

Diese Ankündigung wurde von vielen nicht ohne Genugtuung gelesen. Der allgemeine Kommentar lautete:

,,Wenn das Ford macht, ist er in sechs Monaten kaputt.“

Man glaubte, ein guter Wagen ließe sich zu niedrigem Preise nicht herstellen — und selbst dann hätte es keinen Zweck, einen billigen Wagen zu bauen, da nur reiche Leute Automobile kauften. Der 1909er Umsatz von über 10000 Wagen hatte mich davon überzeugt, daß wir eine neue Fabrik brauchten. Wir besaßen bereits ein großes, modernes Lokal — die Fabrik an der Ecke der Piquette Street. Sie war so gut, ja vielleicht sogar noch ein bißchen besser als jede andere Autofabrik Amerikas. Aber ich sah nicht, wie sie den Umsatz und die Produktion, die nun notwendigerweise einsetzen mußte, bewältigen sollte. Daher kaufte ich 24 Hektar Grund in Highland Park, das damals für Detroit noch auf dem Lande lag.

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Die Ausdehnung des von mir erworbenen Terrains und meine Pläne zu einer Fabrik, größer als die Welt sie je gesehen hatte, erweckten heftigen Widerstand. Schon erhob sich die Frage:

„Wann wird Ford Pleite machen?“

Niemand ahnt, wieviel tausendmal diese Frage seither gestellt wurde, und das nur, weil keiner begreifen will, daß hier ein Prinzip und kein Mensch an der Arbeit ist, ein Prinzip von solcher Einfachheit, daß es fast mysteriös erscheint, 1909/10 mußte ich die Preise um weniges erhöhen, um den neuen Grund und die Baulichkeiten zu bezahlen. Das war durchaus zu rechtfertigen und gereichte letzten Endes dem Käufer zum Vorteil statt zum Nachteil. Das Gleiche tat ich vor einigen Jahren — vielmehr ich setzte die Preise nicht herab, wie das sonst alljährlich meine Gewohnheit ist, um die Fabrik am Rouge-River zu bauen. Das erforderliche Extrakapital wäre in beiden Fällen durch Anleihen aufzubringen gewesen; doch hätte dies eine dauernde Belastung des Geschäftes bedeutet, die alle späteren Wagen hätten tragen müssen. Auf sämtliche Typen wurde ein Preisaufschlag von 100 Dollar genommen, Ausnahmen bildeten nur Geschäftswagen, die um nur 75 Dollar, sowie Landaulet und Stadtwagen, die um je 150 und 200 Dollar erhöht wurden. Wir verkauften insgesamt 18664 Wagen, und 1910/11, als uns die neuen Produktionsmittel zur Verfügung standen, setzte ich den Tourenwagen von 950 auf 780 Dollar herab und erzielte einen Umsatz von 34528 Wagen. Das war der Anfang zu dem — trotz erhöhter Materialkosten und Löhne — planvollen, ununterbrochenen Preisabbau.

Man vergleiche die Jahre 1908 und 1911. Das Fabrikterrain wurde von 1,05 auf 13 Hektar vergrößert; die Durchschnittszahl der Angestellten stieg von 1908 auf 4110 und die der fertiggestellten Wagen von etwas über 6000 auf beinahe 45000. Man bemerke außerdem, daß die Zahl der Angestellten nicht in dem gleichen Verhältnis zu der Produktionsmenge wuchs.

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Wir waren scheinbar über Nacht ein großes Unternehmen geworden. Wie war all das zustande gekommen?

Einzig und allein durch Befolgung eines unfehlbaren Prinzips, durch planvolle Leitung und Maschinenverwendung.

In einer kleinen, dunklen Werkstatt in einem Seitengäßchen arbeitete ein alter Mann jahraus, jahrein an der Herstellung von Axtstielen. Er bediente sich dazu ausgetrockneten Walnußholzes, eines Ziehmessers, eines Meißels und eines Vorrats von Sandpapier, Jeder Stiel wurde sorgfältig gewogen und ausbalanciert. Kein Stück war dem andern gleich. Die Krümmung mußte sich ganz genau der Hand anpassen und mit dem Strich parallel laufen. Der alte Mann arbeitete vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Seine Durchschnittsleistung betrug acht Stiele die Woche, für die er anderthalb Dollar pro Stück erhielt. Manche davon waren jedoch unverkäuflich, weil es mit dem Gleichgewicht haperte.

Heute kann man einen besseren Axtstiel, Maschinenarbeit, für ein paar Cents kaufen und braucht dabei auf das Gleichgewicht nicht zu achten. Alle sind einander gleich — und alle sind fehlerlos. Moderne und im großen Stile angewandte Arbeitsverfahren haben nicht nur den Preis der Axtschäfte auf einen Bruchteil des alten Preises herabgedrückt, sondern die Ware selbst unendlich verbessert.

Die Befolgung genau der gleichen Methoden bei der Produktion der Fordwagen hat von Anfang an ihren Preis herabgesetzt und ihre Qualität verbessert. Wir folgten lediglich einer Idee. Eine Idee vermag unschwer zum Lebenskern eines Unternehmens zu werden. Das heißt: ein Erfinder oder ein gescheiter Arbeiter arbeitet eine neue und vollkommenere Idee aus zur Befriedigung irgendeines begründeten, menschlichen Bedürfnisses.

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Die Idee bewährt sich, und die Menschen wollen sie sich nutzbar machen. So kommt es, daß ein einziger Mensch mitunter die Seele, der Lebenskern eines Unternehmens wird. Jedoch zur Schaffung des Körpers, des Gerüstes jenes Geschäftes trägt ein jeder bei, der mit ihm in Berührung tritt. Kein Produzent vermag mit Recht zu behaupten: „Ich habe dieses Geschäft aufgebaut“, wenn bei dessen Ausbau Tausende von Menschen mitwirken. Die Produktion ist dann gemeinsam. Jeder Angestellte hat dazu beigetragen. Durch seine produktive Arbeit ermöglicht er es der Käuferwelt, sich an das Unternehmen zu wenden, und so wird mit Hilfe sämtlicher Mitarbeiter ein Geschäftszweig, eine Gewohnheit begründet, die jene ernährt. So ist unsere Gesellschaft entstanden; wie das im einzelnen geschah, werde ich im folgenden Kapitel schildern.

Inzwischen hatte die Gesellschaft sich Weltruf erworben. Wir hatten Zweigstellen in London wie in Australien. Unsere Wagen wurden nach allen Weltteilen verfrachtet; besonders in England begannen wir ebenso bekannt zu werden wie in Amerika. Die Einführung des Wagens in England traf infolge des Mißerfolges des amerikanischen Fahrrades auf Schwierigkeiten. Weil das amerikanische Fahrrad für englischen Bedarf ungeeignet war, gingen die Vertriebsstellen von der Voraussetzung aus, daß sämtliche amerikanische Fahrzeuge auf dem englischen Markt keinen Anklang finden würden — eine Behauptung, die sie immer wieder betonten. Zwei „A-Wagen“ gelangten 1903 nach England hinüber. Die Zeitungen weigerten sich standhaft, von ihnen Notiz zu nehmen. Die Automobilvertriebe desgleichen. Es hieß, daß sie in der Hauptsache aus Bindfaden und Ringdraht bestünden und daß die Besitzer sich glücklich schätzen dürften, wenn sie vierzehn Tage hielten! Im ersten Jahr kamen rund ein Dutzend Wagen in Gebrauch, im zweiten Jahre schon etwas mehr. Und was die Solidität jenes Modells .,A“ betrifft, so kann ich getrost behaupten, daß die meisten auch heute, nach fast zwanzig Jahren, in England noch irgendwelche Dienste tun.

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1905 stellte unser Agent ein ,,Modell C“ bei den schottischen Zuverlässigkeitsfahrten. Damals waren Zuverlässigkeitsfahrten in England beliebter als alle Autorennen. Vielleicht hatte man wirklich noch immer keine Ahnung, daß ein Automobil kein bloßes Spielzeug sei. Die schottischen Probefahrten erstreckten sich über 1200 Kilometer bergigen, schwierigen Terrains. Der Ford kam mit nur einem unfreiwilligen Halt durch. Das war der Anfang des Fordgeschäftes in England. Noch im gleichen Jahre wurden Fordautomobildroschken in London eingeführt. In den darauffolgenden Jahren erhöhte sich der Umsatz. Die Fordwagen starteten bei allen Probefahrten für Ausdauer und Zuverlässigkeit und gingen stets als Sieger hervor. Der Brightoner Agent veranstaltete mit zehn Fordwagen zwei Tage hintereinander eine Art Hindernisrennen über die South Downs und alle kamen heil durch. Die Folge war, daß in jenem Jahr 600 Stück verkauft wurden. 1911 fuhr Henry Alexander einen ,,Modell T“ – Wagen auf den Gipfel von Ben Nevis, 4600 Fuß. In diesem Jahre gelangten 14060 Wagen in England zum Verkauf, und seither ist es niemals wieder notwendig gewesen, durch irgendeine besondere Leistung auf die Fords hinzuweisen. Schließlich errichteten wir in Manchester eine eigene Fabrik.

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Version 1: Published Aug 2, 2015

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